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Iron Maiden-Jumbo

Vorzeitiges Tournee-Ende für die "Ed Force One"

Iron Maiden müssen ihre Welttournee vorerst ohne die "Ed Force One" fortsetzen. Die Boeing 747-400 strauchelte bei einem Schleppunfall am Flughafen Comodoro Arturo Merino Benitez (Santiago de Chile) und beschädigte zwei ihrer Triebwerke. Zwei Flughafenmitarbeiter wurden verletzt.

Als die Boeing zum Auftanken geschleppt wurde, sei vermutlich der Pin aus der Schleppstange gerutscht, erklärte die Band auf ihrer Internetseite. In einer Kurve sei das Flugzeug dann ungesteuert mit dem Schlepptraktor kollidiert.

Die beiden Fahrer des Schleppers erlitten dabei so schwere Verletzungen, dass man sie in ein Krankenhaus einlieferte. Die "Ed Force One" trug einen Rumpfschaden davon, zwei Antriebe müssen jetzt "wahrscheinlich getauscht werden". Das Konzertequipment - 20 Tonnen - habe sich noch nicht an Bord befunden.

Bruce Dickinson stellt auch im Cockpit die Hebel "auf laut" - der Iron-Maiden-Frontmann fliegt die "Ed Force One" als begeisterter Pilot gelegentlich selbst.

Bei der "Ed Force One" handelt es sich um eine Boeing 747-400 aus dem Baujahr 2003, die früher bei Air France flog. Heute ist das Flugzeug als TF-AAK in Island angemeldet und wird von Air Atlanta Icelandic betrieben.

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