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Low Cost Monitor des DLR

Billigflieger weiter auf Wachstumskurs

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Ein Rekordangebot, steigenden Wettbewerb und fallende Preise beobachtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Billigflugsektor. 518 unterschiedliche Strecken steuerten die Low-Cost-Airlines im Winterflugplan 16/17 ab Deutschland an.

Alleine die irische Ryanair steigerte das Angebot um ein Fünftel, kleinere Fluggesellschaften wie Transavia und Norwegian verdoppelten ihr Angebot sogar. Das größte Angebot an Niedrigpreisflügen in und ab Deutschland hat nach wie vor die Lufthansa-Tochter Germanwings, sie verfügt über mehr als 50 Prozent Marktanteil. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das DLR am Dienstag vorstellte. In dem sogenannten Low Cost Monitor untersucht das DLR regelmäßig die Markt der Niedrigpreis-Angebote von Fluggesellschaften im deutschen Luftverkehr.

Die Preise für entsprechende Flüge sinken weiter. Während im Vorjahr die durchschnittlichen Bruttopreise für einen einfachen Flug zwischen 64 und 107 Euro lagen, konnte im Januar 2017 eine Preisspanne zwischen 44 und 105 Euro festgestellt werden. Neben den niedrigen Ölpreisen dürfte das insbesondere auch mit dem sich weiter verschärfenden Wettbewerb zusammenhängen.
Die meisten Billigflieger starten von Berlin-Schönefeld, Hamburg und Köln/Bonn, also Flughäfen, die schon lange von den Niedrigpreis-Airlines angesteuert werden. Doch auch an Flughäfen wie Frankfurt und München, die hauptsächlich von konservativ wirtschaftenden Fluggesellschaften wie der Lufthansa genutzt werden, versuchen die Billigflieger Fuß zu fassen: In München entstand in diesem Jahr eine Basis von Eurowings und ab Herbst 2017 bedient Ryanair 20 Flugziele ab Frankfurt.

Der zunehmende Konkurrenzdruck im Segment der Billigflieger kennt nicht nur Gewinner. Die deutsche airberlin zieht sich zunehmend aus dem umkämpften Markt zurück. Auf Wunsch von airberlin wird die Fluggesellschaft im „Low Cost Monitor“ des DLR nicht mehr statistisch erfasst.

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