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Nach der airberlin-Pleite

easyJet fliegt ab Tegel innerdeutsch

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Die britische Niedrigpreis-Airline bedient von 2018 erstmals vier Inlandsstrecken von Berlin-Tegel aus.

Nach der Übernahme von Teilen der insolventen airberlin will easyJet im Januar 2018 den Flugbetrieb am Flughafen Berlin-Tegel aufnehmen. Auf dem Plan stehen bis zum 24. März 2018 zunächst vier Inlandsziele und 15 internationale Strecken, wie die Niedrigpreis-Airline am Mittwoch mitteilte. Im Sommerflugplan soll das Angebot ab Tegel weiter ausgebaut werden.

easyJet bedient ab dem 5. Januar 2018 mit Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart erstmals innerdeutsche Destinationen, 250 Flüge pro Woche sind geplant. Interessant sind die Flüge vor allem für Geschäftsreisende. Zu den neuen internationalen Zielen gehören unter anderem Wien und Zürich, die bis zu fünf Mal täglich von Tegel aus angesteuert werden, aber auch Ferienorte wie Mallorca und Catania.

"easyJet ist stolz darauf, Passagieren in Deutschland mehr Wettbewerb und niedrigere Tarife bieten zu können, vor allem auf Inlandsstrecken, wo aktuell die Auswahl beschränkt ist", sagte Thomas Haagensen, Managing Director easyJet Europe, mit einem Seitenhieb Richtung Lufthansa. In den vergangenen Wochen waren Stimmen laut geworden, die Lufthansa eine Erhöhung der Ticketpreise nach der airberlin-Insolvenz vorgeworfen hatten.


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