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Erste amerikanische A321 verlässt die Lackierhalle

Neue Airbus-Endmontage in Amerika Erste amerikanische A321 verlässt die Lackierhalle

In Mobile, Alabama, hat der erste in den USA endmontierte Airbus A321 die Lackierhalle verlassen. Das Flugzeug trägt nun die Farben der amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue.

Dieser jüngste Produktionsmeilenstein beweise, dass die US-Endmontage gute Fortschritte mache und der Erstflug und die Auslieferung im Frühjahr im Plan lägen, so Airbus. Die Lackierung der A321 erfolgte durch MAAS Aviation. Dieses Unternehmen übernimmt als Partner von Airbus alle in den USA neu gebauten Airbus-Flugzeuge, A320 und A321, am Mobile Aeroplex in Brookley zum Lackieren. Das jüngste Flugzeug, eine A321-231, wird voraussichtlich im zweiten Quartal an JetBlue geliefert.

Bis zur Auslieferung trägt das Flugzeug, wie ein in Europa gebauter Airbus, eine französische Übergangsregistrierung, hier F-WZMA. Das amerikanische Werk entspricht bis ins Detail der Hamburger Endmontagehalle 9. Dadurch konnte Airbus deren bereits fertig vorliegende EASA-Zulassung übernehmen, die von der FAA nur noch anerkannt werden musste. Als Airbus-Passagier kann man später die in Amerika gebauten Flugzeuge an einem Vermerk auf den Sicherheitsanweisungen erkennen: In amerikanisch registrierten Flugzeugen muss hier deren Herstellungsland genannt werden.

Unterdessen sind am Donnerstag die vorbereiteten Sektionen, Flügel und das Leitwerk für das achte Flugzeug der US-Endmontage in Mobile per Schiff aus Hamburg eingetroffen. Das größte A320-Familienmitglied A321 wird den Großteil der kommenden Lieferungen aus den USA ausmachen. Nach inoffiziellen Angaben folgen nun acht A321 für American Airlines und danach Flugzeuge der gleichen Version für Spirit, American und Delta.

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