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Neuer russischer Zweistrahler

MS-21-Flügelkasten besteht statischen Test

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Am Zentralen Aerodynamischen InsTitut (TsAGI) wurde der modifizierte Flügelkasten aus Verbundwerkstoffen einem erneuten Belastungstest unterzogen.

Ziel des Tests Mitte November sei gewesen, die Flügelstärke unter maximalen Lasten zu belegen, wie der Flugzeughersteller Irkut mitteilte. Der Flügelkasten der MS-21-300 habe dabei sogar Lasten widerstanden, die das festgelegte Maximum übersteigen, ohne zu Bruch zu gehen.

Bereits Ende Februar 2017 hatte Irkut am TsAGI in Schukowski bei Moskau statische Tests mit dem Flügel durchgeführt. Damals war er allerdings laut russischen Medienberichten bei 90 Prozent der Maximallast gebrochen. Irkut beschloss dennoch, dass der demonstrierte Reservefaktor ausreicht, um die Flugerprobung zu beginnen. Gleichzeitig wurde aber weiter an den Flügeln gearbeitet, um sie zu verstärken.

Aerodynamik-Tests

Im Windkanal wurde die MS-21-300 mit PD-14-Triebwerken untersucht. Foto und Copyright: TsAGI

Im November testeten Forscher des TsAGI zudem im Windkanal die Aerodynamik der MS-21-300 mit russischen PD-14-Triebwerken von ODK. "Die Tests erlauben uns, die Aerodynamik-Datenbank des Flugzeugs auszubauen", so Sergey Skomorokhov, Leiter des Bereichs Flugzeug- und Raketenaerodynamik am TsAGI. Die Tests bestätigten die hohe aerodynamische Qualität des Flugzeugs mit den russischen Triebwerken.

Der erste Prototyp der MS-21-300 startete am 28. Mai zum Erstflug. Der neue russische Zweistrahler wird zunächst mit westlichen Getriebefans PW1400G von Pratt & Whitney angeboten. Die MS-21 soll mit einer Kapazität von 163 bis 211 Passagieren der A320-Familie von Airbus und der Boeing 737 Konkurrenz machen. Das Flugzeug soll es künftig in zwei Varianten geben: als MS-21-300 sowie als kleinere MS-21-200. 

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