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RUAG Aviation

Hightech und Swiss Quality Made by RUAG

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Die RUAG ist das Schweizer Powerhouse im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Sie hat ein breites Produkt- und Dienstleistungsspektrum. 2012 betrug der Umsatz des Unternehmens 1,7 Milliarden Schweizer Franken. 7700 Mitarbeiter arbeiten in dem Unternehmen.

Die RUAG ist ein Schweizer Technologiekonzern mit starker internationaler Ausrichtung. Die Kernkompetenzen des Konzern liegen im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Rund 7700 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt, das Produktionsstandorte in der Schweiz, in Deutschland, Schweden, Österreich, Ungarn, Australien und den USA unterhält. Nach eigenen Angaben "erwirtschaftete der Konzern  2012 einen Nettoumsatz von 1,7 Milliarden Schweizer Franken. Mit 56 Prozent erzielt die RUAG heute mehr als die Hälfte des Nettoumsatzes außerhalb des Schweizer Heimmarktes." Im ersten Halbjahr 2013 steigerte die RUAG den Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr sogar um 3,4 Prozent auf 845 Millionen Schweizer Franken. "Das zivile Geschäft befindet sich gegenüber dem militärischen nach wie vor im Aufwind", berichtet der Konzern, "56 Prozent des Umsatzes wurden mit zivilen Anwendungen erwirtschaftet. Am stärksten wuchs der Auslandumsatz der RUAG in Nordamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Sowohl ziviles Wachstum als auch Ausland­expansion wirkten sich positiv auf die Profitabilität aus."

Der Technologiekonzern investiert, um auch weiterhin an der Spitze mitmischen zu können, jährlich etwa acht Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Technologie und Luft- und Raumfahrt zählen zu den Kernkompetenzen der RUAG.

Der 1998 in seiner heutigen Form gegründete Konzern verfügt aber über eine sehr viel längere Tradition und Erfahrung in der Luft- und Raumfahrt, denn in ihm wurden die ehemals staatlichen Schweizer rüstungstechnischen Betriebe zusammengefasst. Heute gibt es die Bereiche Aviation, Space , Technology, Defence und Ammotec. Innerhalb dieser Divisions gibt es Business Units, wie zum Beispiel die Military Aviation DE (sie ist der Hersteller der Do 228 New Generation), Military Aviation CH (verantwortlich für die Betreuung von Kampfjets, Transportflugzeugen und Helikoptern sowie UAS während der gesameten Lebensdauer. Die Business Unit Subsystems & Products ist Hersteller von zivilen und militärischen Luftfahrtprodukten sowie missionsunterstützender Software. Sie bietet zudem nach eigenen Angaben "umfassende Instandhaltungs- und Reparaturleistungen für Flugzeugkomponenten, Avionik und Triebwerke an. Ein eigener Windkanal in Emmen erlaubt aerodynamische Tests und Analysen für die Luftfahrt- und die Automobilindustrie.

Die Betreuung von militärischem und zivilen Luftfahrtgerät ist einer der Schwerpunkte von RUAG Aviation. So werden beispielsweise in Alpnach m Südende des Vierwaldstättersees, Hubschrauber gewartet. In Lodrino, nördlich von Lugano, ist das Zentrum für die Wartung von Propellerflugzeugen. Hier werden unter anderem die Pilatus-Trainer der Schweizer Luftwaffe betreut. In Emmen schließlich findet die Wartung und Überholung der Kampfjets wie zum Beispiel der F/A-18 der Schweizer Luftwaffe, statt. In Lugano, Genf und Bern betreuen RUAG-Techniker Geschäftsreiseflugzeuge.

Marin Ottiger, Marketing Manager bei der RUAG, sagte im Gespräch mit der FLUG REVUE, die RUAG biete im Bereich der Wartung von Business Jets immer "One-Stop-Lösungen" an. Kunden können, wenn sie ihr Flugzeug bei der RUAG zur Wartung geben, es nicht nur technisch betreuen lassen, sondern können ihre Avionik modernisieren lassen, es lackieren lassen oder bei Bedarf auch die Triebwerke warten lassen. Bei der Betreuung von militärischen Kunden sei die RUAG aufgrund ihrer Erfahrung ein idealer Partner. Sie bildet den idealen Knotenpunkt zwischen Kunden, OEM und Regierung, beziehungsweise Beschaffungsstellen.

RUAG Space: Vielfalt und Präzision

Die bekanntesten Raumfahrt-Bauteile aus der Schweiz sind die Nutzlastverkleidungen für Ariane-Raketen. © ESA

Insgesamt 1100 Beschäftigte arbeiten in sieben Betrieben der Schweiz, Schwedens und Österreichs. Sie produzieren Strukturbauteile und Trennsysteme für Trägerraketen, von denen die Nutzlastverkleidungen für die europäische Ariane 5 die bekanntesten sind, Satellitenstrukturen und mechanische Ausrüstungen, digitale Elektronikbaugruppen für Satelliten und Träger, Kommunikationsequipment sowie Instrumente für Raumflugkörper. Dabei betreuen die Schweizer Experten alle Projekte vom Entwurf über das Engineering bis hin zu letzten Tests am Startplatz.

Heute in einer eigenständigen Division von RUAG zusammengefasst, haben in der Geschichte der europäischen Raumfahrt Experten damals namhafter internationaler Unternehmen eine wichtige Rolle gespielt: Contraves, Saab, Ericsson, Schrack, ORS, HTS und Mecanex waren von Anfang an dabei. Seit dem allerersten Start am Weihnachtstag 1979 sind Ariane-Raketen aller Versionen mit Nutzlastverkleidungen und Steuercomputern aus der Schweiz geflogen – mit einer hundertprozentigen Zuverlässigkeitsrate. Bereits die Struktur und einige Kontrollsysteme des ersten westeuropäischen Satelliten ESRO-1 stammten von der damaligen Contraves AG aus Zürich, und Tests der elektromagnetischen Verträglichkeit wurden wegen der günstigen Bedingungen in den Bergen nahe Zürichs durchgeführt.

In Schweden starteten Saab und Ericsson schon Ende der 60erJahre ihre Raumfahrtaktivitäten, mit Computertechnologie, mechanischen Ausrüstungen und Mikrowellentechnik. Beide Unternehmen gingen ab 1992 zusammen, und 1995/96 übernahmen sie die österreichischen Betriebe von Schrack Aerospace sowie der Österreichischen Raumfahrt- und Systemtechnik, die zur Austrian Aerospace GmbH zusammengeführt wurden. Ein langer und komplizierter Weg bis zur heutigen RUAG Space, die den Ehrgeiz hat, auch außerhalb eine bedeutende Rolle als Raumfahrtzulieferer zu spielen.

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