Die erste A350-1000 für Lufthans präsentiert sich mit blauem Rumpf und weißem Kranich in XXL-Format: Nach Verwendung von 432 Litern blauer sowie 246 Litern weißer Farbe ist der Widebody-Twin für Lufthansa im derzeitigen Jubiläumsdesign fertig lackiert. Am Dienstag veröffentlichte Lufthansa erste Aufnahmen der Maschine.
Der Transfer der A350-1000 nach München soll im Herbst erfolgen. Davor müssen laut Lufthansa noch Testflüge durchgeführt, die Kabineneinrichtung abgeschlossen und die endgültige Abnahme vorgenommen werden.
Die erste Maschine bekommt das Kennzeichen D-AIFA und den Taufnamen "Deutschland". Diese erste A350-1000 für Lufthansa wird gleichzeitig das 700. Flugzeug darstellen, das Airbus an die Lufthansa Group ausliefert.
A350-1000 bietet Platz für 300 Passagiere
Mit einer Länge von 73,80 Metern ist die A350-1000 etwa sieben Meter länger als die bereits bei Lufthansa genutzte A350-900. Lufthansa scheint diese zusätzliche Länge offensichtlich für zahlreiche Premium-Sitzplätze einzusetzen: "Das Langstreckenflugzeug bietet insgesamt 300 Passagieren in den vier Beförderungsklassen First Class, Business Class, Premium Economy und Economy Class Platz", schreibt der Kranich-Konzern in seiner Pressemitteilung.

Letzte Feinarbeit am Lackkleid: Insgesamt fast 680 Liter Farbe umhüllen die erste A350-1000 für Lufthansa.
Nur 33 Sitze mehr als A350-900
Als Vergleich: Eine A350-900 bei Lufthansa verfügt in Allegris-Ausführung mit First Class über 267 Sitzplätze: Vier in der First Class, 38 in der Business Class, 24 in der Premium Economy Class und 201 in der Economy-Class. Die präzise Kabinenaufteilung der A350-1000 gab Lufthansa bislang nicht bekannt.

Die erste A350-1000 der Kranich-Airline wird ab Herbst vom Drehkreuz München eingesetzt.
A350-1000 erweitert Münchner Lufthansa-Flotte
Bis mindestens 2030 bleibt – nach derzeitiger Planung – die A350-1000 konzentriert am Lufthansa-Drehkreuz München stationiert. Neben 15 festen Bestellungen verfügt Lufthansa allerdings über weitere 25 Optionen für dieses Flugzeug – bei der Schweizer LH-Tochter Swiss wird die A350-1000 weiterhin als möglicher Ersatz für die alternde 777-300ER gehandelt.
Durch die erste A350-1000 wächst die Jubiläumsflotte von Lufthansa auf sieben Maschinen an. Im regulären Flugbetrieb sind bereits eine A350-900, eine A380, eine Boeing 787-9, eine Boeing 747-8 und zwei Airbus A320neo in Sonderlackierung unterwegs. Laut Lufthansa findet die Jubiläumslackierung bei Fluggästen und Planespottern international großen Anklang.





