Am 10. Juli landeten mehrere Lockheed Martin F-22 Raptor im britischen Fairford. Sie kamen aus dem Mittleren Osten und waren bei der Operation Epic Fury eingesetzt. Sie gehören zum 1st Fighter Wing, das auf der Joint Base Langley-Eustis in Virginia beheimatet ist. Bereits auf ihre Heimatbasen zurückgekehrt sind sechs B-52H Stratofortress und rund ein Dutzend F-15E Strike Eagle (zum 48th Fighter Wing in Lakenheath).
Die Raptors waren wohl auf dem israelischen Fliegerhorst Ovda stationiert und hatten während des Krieges auch Luftangriffe auf Ziele im Iran geflogen. Dabei setzten sie die Präzisionswaffen GBU-39/B (Small Diameter Bomb, SDB) und GBU-32 (Joint Direct Attack Munitions, JDAM) ein. Laut Central Command flogen die Stealth-Jäger mehr als 200 Einsätze, darunter Missionen zur Unterdrückung der gegnerischen Luftabwehr und Ausschaltung von nuklearer Infrastruktur in Fordow und Natanz.
Bomber bleiben in Fairford
Während die B-52 wieder abgezogen sind, verbleiben weiterhin rund 24 Exemplare der B-1B Lancer auf dem britischen Flugplatz in Fairford. Im Zuständigkeitsbereich des Central Commands befinden sich zudem weiterhin zahlreiche Kampfflugzeuge, unter anderem F-16 aus Misawa und F-35 aus Hill. Seitens der US Navy kreuzen die Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und USS George Bush in der Region.





