Virgin Atlantic kooperiert mit Joby

Elektrische Lufttaxis für London und Manchester
Virgin Atlantic kooperiert mit Joby

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.07.2026
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Virgin Atlantic kooperiert mit Joby
Foto: Sebastian Steinke

Joby-Gründer JoeBen Bevirt (r.) und Virgin-CEO Corneel Koster (l.) unterzeichneten die Vereinbarung am Mittwoch auf der Luftfahrtmesse in Farnborough. Nach dem Vorbild einer US-Vereinbarung von Joby mit Delta will Virgin Atlantic Joby-Flüge im Vereinigten Königreich vermarkten. Es wären die ersten kommerziellen Lufttaxi-Flüge mit einem elektrischen Senkrechtstarter in Großbritannien.

Anschlussflug mit Joby-Flugtaxi

Die Passagiere können künftig einen Joby-Anschlussflug nach einem Virgin-Atlantic-Langstreckenflug über Virgin mitbuchen und dann schnell und stauunabhängig in acht Minuten von Heathrow in die Londoner Innenstadt weiterreisen. Auch vom Flughafen Manchester nach Leeds sollen Joby-Flüge in 15 Minuten angeboten werden.

Joby bleibt Betreiber

Die Joby-Luftfahrzeuge und deren Betrieb werden durch Joby ausgeführt, so dass Joby auch noch eine britische Betriebslizenz braucht. Virgin kümmert sich um die Kundenakquise und -betreuung, den Übergang an den Flughäfen und die Infrastruktur.

Vier Passagiere und ein Pilot

Die elektrischen Joby-Viersitzer sind durch Schwenkpropeller senkrechtstartfähig. Sie werden von einem Piloten gesteuert. An Bord gibt es Gepäckraum für ein Stück Handgepäck pro Fluggast, aber nicht für größere Koffer. In Farnborough bewirbt Joby in der Messehalle einen virtuellen Flug "nach London", der 25 Minuten dauern und 425 Dollar pro Person kosten würde.