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EASA-Spezialisten sind die Boeing 737 MAX in Vancouver geflogen. EASA

Vor dem Joint Operations Evaluation Board

EASA schließt ihre Testflüge mit der 737 MAX ab

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit hat jetzt ihre Testflüge mit der Boeing 737 MAX abgeschlossen.

Die Flüge wurden aufgrund von Reisebeschränkungen wegen der COVID-19 in Vancouver, Kanada, durchgeführt. Es folgt nun die Analyse der während der Flüge gesammelten Daten und sonstigen Informationen in Vorbereitung auf das Joint Operations Evaluation Board (JOEB). Das JOEB soll nächste Woche in London-Gatwick beginnen.

Die EASA arbeitet im Hinblick auf die Wiederinbetriebnahme des Verkehrsjets eng mit der amerikanischen FAA und Boeing zusammen, gilt aber als besonders kritisch. Man wolle die "737 MAX so bald wie möglich wieder in Dienst stellen", heißt es "aber erst dann, wenn wir davon überzeugt sind, dass sie sicher ist".

Zuvor hatte auch Transport Canada eine Flugerprobung der 737 MAX mit den aktuellen Nachbesserungen durchgeführt. Vom 23. bis 25. August 2020 wurde die Flugerprobungsbesatzung von Transport Canada nach Seattle, Washington, geflogen, um Versuche im Engineering-Simulator von Boeing zu absolvieren. Reale Überprüfungsflüge fanden dann am 26. und 27. August im US-Luftraum mit dem Boeing-Testflugzeug statt.

"Transport Canada wird durch seine eigene unabhängige Überprüfung entscheiden, ob die vorgeschlagenen Änderungen validiert werden sollen", so die Behörde, die ebenfalls am Joint Operational Evaluation Board teilnimmt. "Die Ergebnisse des Gremiums werden dazu dienen, die Mindestanforderungen an die Ausbildung für die Wiederinbetriebnahme der 737 MAX 8 Flugzeuge festzulegen", so Transport Canada.

"Transport Canada wird die Flugbeschränkungen für die Boeing 737 MAX 8 erst dann aufheben, wenn sich das Ministerium voll und ganz davon überzeugt hat, dass alle Sicherheitsbedenken vom Hersteller und von der FAA berücksichtigt wurden und dass verbesserte Verfahren und Schulungen für die Flugbesatzung zur Verfügung stehen".

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