Zukunftsvision für urbanen Luftverkehr
Mit dem CityBird in der Stadt abheben

Der CityBird soll mit kurzen Startbahnen auskommen, und nach der Vorstellung von Wissenschaftlern damit auch innerhalb von Städten abheben können.

Mit dem CityBird in der Stadt abheben

Um dem Ziel "Flightpath 2050" der Europäischen Kommission gerecht zu werden, wonach 90 Prozent aller Reisenden innerhalb von vier Stunden von Tür zu Tür transportiert werden sollen, war am Messestand von MTU Aero Engines die Zukunftsvision CityBird zu sehen: Beim CityBird handelt es sich um ein zweistrahliges Flugzeug für 60 Passagiere, das besonders leise ist und mit kurzen Start- und Landebahnen auskommen soll. Es soll sich nach Vorstellung der Forscher daher besonders für den Einsatz auf innerstädtischen CentAirStations eignen. Diese Stationen sollen An- und Abflüge auf engem Raum in den Ballungszentren ermöglichen, und könnten beispielsweise über vorhandenen Bahnanlagen errichtet werden. Dafür seien Flächen von gerade einmal 650 Metern Länge und 90 Metern Breite erforderlich.

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Entwickelt wurde das aufeinander abgestimmte Flughafen- und Flugzeugkonzept von zwölf Studenten der Glasgow School of Arts und 25 Wissenschaftlern der Ideenschmiede Bauhaus Luftfahrt. Dieser gemeinnützige Verein wurde 2005 von Airbus, Liebherr-Aerospace, MTU Aero Engines sowie dem bayerischen Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen. Er beschäftigt 50 Mitarbeiter und entwickelt Ideen zur Zukunft von Mobilität, insbesondere des Luftverkehrs.

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