in Kooperation mit
Airbus

Zweiter Montagestandort nach Kanada

Airbus weiht neue A220-Linie in Mobile ein

Airbus hat am Dienstag den neuen Endmontagetrakt für die A220 in Mobile offiziell eingeweiht. Er entstand in Mobile, Alabama, in Nachbarschaft der zuvor neu errichteten A321neo-Endmontagelinie für den amerikanischen Markt.

Herzstück der 25.000 Quadratmeter große Endmontagenhalle (im Vordergrund) sind fünf Montagestationen für die A220. Hier können deren Versionen A220-100 und A220-300 endmontiert werden. Als erstes Flugzeug befindet sich bereits eine A220 für JetBlue im Bau. Sie soll bis Jahresende ausgeliefert werden.

Airbus hatte den Ausbau der Anlagen in Mobile für die A220 im Oktober 2017 bekannt gegeben. Seit 2019 waren hier bereits A220 montiert worden, allerdings in einem Teil der benachbarten Endmontagelinie für die A320. Nun steht eine komplette, eigene A220-Endmontagelinie in Mobile zur Verfügung.

Die andere Endmontagelnie der A220 befindet sich in Mirabel in Kanada. Hier sitzt auch die Programmführung und die Konstruktionsabteilung des durch Airbus von Bombardier übernommenen Regionaljetprogramms.

Der 2015 eröffnete Standort Mobile verschafft Airbus ein Werk in den USA, so dass Zölle und andere Handelshemmnisse keine Rolle für US-Kunden spielen. Beide Endmontagelinien, die der A321neo und die der A220, werden per Schiff mit vorgefertigten Baugruppen, wie Rumpfsektionen und Flügeln beliefert. Airbus beschäftigt etwa 1100 Mitarbeiter seiner Verkehrsflugzeugsparte in den USA. Mit den Sparten Verteidigung und Hubschrauber kommt Airbus sogar auf rund 3000 Beschäftigte in den USA. Die hochqualifizierten Flugzeugbau-Arbeitsplätze sind im struktruschwachen Süden der USA besonders willkommen.

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