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Instandhaltung von Getriebefan-Triebwerken

Lufthansa Technik und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen

Lufthansa Technik und MTU Aero Engines haben am Montag eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. Das neue Unternehmen soll Triebwerke der PW1000G-Familie instand halten.

Das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und MTU soll - vorbehaltlich der nötigen Zustimmungen, unter anderem der Kartellbehörden - im zweiten Halbjahr gegründet werden und 2020 den Betrieb aufnehmen. Das teilten der Triebwerkshersteller und das Instandhaltungsunternehmen am Dienstag mit.

Beide Unternehmen sind mit jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture zur Instandhaltung von Getriebefan-Triebwerken von Pratt & Whitney beteiligt. Bis 2020 sollen rund 150 Millionen Euro investiert werden. Geplant sei eine Kapazität von mehr als 300 Getriebefan-Instandsetzungen pro Jahr. Wo der neue Standort mit mehr als 500 Beschäftigten entstehen soll, ist noch nicht entschieden. Die Suche innerhalb und außerhalb Europas soll in wenigen Monaten abgeschlossen sein, so MTU.

Lufthansa Technik überholt seit Jahrzehnten verschiedene Triebwerkstypen von Pratt & Whitney. Im Juli 2016 wurde Lufthansa Technik Mitglied des Instandhaltungs-Netzwerks für den Getriebefan des Triebwerksherstellers. MTU Aero Engines ist Programmpartner von Pratt & Whitney bei den Triebwerken der PW1000G-Serie, die in neuen Flugzeugprogrammen von fünf verschiedenen Herstellern eingesetzt werden (darunter Airbus A320neo und Bombardier CSeries). 

Lufthansa Technik und MTU führen bereits seit 2003 ein Joint Venture in Malaysia.  Die Airfoil Services Sdn. Bhd. (ASSB) in der Nähe von Kuala Lumpur ist auf die Schaufelreparatur von Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern spezialisiert.

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