Nach den Erfahrungen mit der von einem Team unter Émile Dewoitine entwickelten und im August 1947 geflogenen I.Ae. 27 Pulqui machte sich die argentinische Fábrica Militar de Aviones (FMA) an einen weiteren Jäger mit Strahlantrieb. Es wurden zwei Gruppen gebildet: eine unter der Führung von Norberto Morchio, dem Leiter der Abteilung für Sonderprojekte, und die andere unter der Leitung von Kurt Tank, dem ehemaligen technischen Direktor von Focke-Wulf, der in Argentinien ein neues Betätigungsfeld suchte. Er schlug einen Entwurf auf Basis des von Hans Multhopp konstruierten Düsenjägers Focke-Wulf Ta 183 vor. Da die Entwürfe sehr ähnlich waren, wurde 1948 angeordnet, dass sich beide Gruppen zu einem Projekt zusammenschließen sollten. Von diesem ...
FMA I.Ae. 33 Pulqui II – Technik und Geschichte :Argentinischer Kampfjet mit deutschen Genen
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Die FMA I.Ae. 33 Pulqui II entstand unter Kurt Tank auf Basis von Ideen zur Ta 183, flog erstmals 1950 mit Capitán Edmundo Weiss, erreichte 1954 1.080 km/h – und endete 1960 nach einer Reihe von Prototypen, Unfällen und politischen Umbrüchen. Ein Exemplar steht heute im Museo Nacional de Aeronáutica in Morón.
Veröffentlicht am 18.10.2025

Foto: Archiv Rivas




