Die erste deutsche F-35A fliegt zum ersten Mal

Erstflug in den USA
Erste deutsche F-35A fliegt zum ersten Mal

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.09.2026
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F-35A im Flug Detail Bug
Foto: US Air Force - Matthew Nguyen

Die Maschine mit der Kennung MG-01 wurde im August im Lockheed-Martin-Werk in Fort Worth, Texas, fertig montiert und anschließend für die abschließenden Lackier- und Ausrüstungsarbeiten vorbereitet. Dabei erhielt der Jet die charakteristische mattgraue Außenlackierung sowie die radarabsorbierende Beschichtung, die für das Erscheinungsbild der F-35 typisch ist.

Im texanischen Fort Worth befinden sich derzeit sieben zusätzliche deutsche F-35A in unterschiedlichen Fertigungsstadien. Insgesamt hat die Bundeswehr 35 Exemplare der konventionell startenden Variante geordert. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf etwa 8,3 Milliarden Euro und schließt neben den Flugzeugen selbst auch Ausbildungsleistungen, Simulatoren, Waffensysteme und die notwendige Infrastruktur ein.

Erste Ausbildungsphase in den USA

Die Bundesregierung hatte sich 2022 für die Beschaffung des amerikanischen Kampfjets entschieden, der Kaufvertrag wurde im Juli 2023 unterzeichnet.

Von den bestellten Jets sollen acht Maschinen noch dieses Jahr produktionsfertig sein. Sie werden zunächst auf der Ebbing Air National Guard Base im US-Bundesstaat Arkansas stationiert, wo deutsches Flug- und Wartungspersonal geschult wird. Der dortige Stützpunkt dient der US-Luftwaffe bereits als Ausbildungsort für Militärangehörige aus weiteren europäischen Partnerländern.

Stationierung in Büchel ab 2027 geplant

Der aktuellen Planung zufolge sollen die ersten Jets im Jahr 2027 ihren festen deutschen Heimatstandort in Büchel in der Eifel beziehen. Dort werden sie den veralteten Tornado ablösen, der derzeit noch Deutschlands Rolle innerhalb der nuklearen Teilhabe der NATO gewährleistet. Die F-35A ist in der Lage, die US-amerikanischen Atombomben vom Typ B61 zu transportieren und einzusetzen.