Rollout im September: Erste deutsche F-35A verlässt die Endmontage

Rollout im September
Erste deutsche F-35A verlässt die Endmontage

ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.08.2026
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Der erste F-35A Lightning II für die deutsche Luftwaffe ist bald fertig. Lockheed Martin hat die Endmontage der Maschine abgeschlossen.

Für Deutschlands erste F-35A, mit der Kennung MG-01, geht es nun in die letzte Fertigungsphase. Die nennt Lockheed "Aircraft Final Finishes". Danach wird der Jet aussehen, wie man die F-35 kennt: mit einem matt-grauen Finish. Denn in diesem Stadium, erhält das Flugzeug die Lackierung und die radarschluckende Tarnbeschichtung.

in der das Flugzeug auch die äußere Beschichtung und damit die klassische graue Farbe bekommt. Der offizielle Rollout ist für den 18. September geplant.

Im Werk in Fort Worth, Texas, laufen bereits sieben weitere deutsche F-35A durch die Fertigungslinie. Deutschland hat 35 Exemplare der konventionell startenden Variante F-35A bestellt.

Der Auftrag mit einem Gesamtwert von rund 8,3 Milliarden Euro, umfasst auch Ausbildung, Simulation, Bewaffnung und Infrastruktur.

Ausbildung zunächst in Arkansas

Die ersten acht Flugzeuge sollen noch in diesem Jahr fertig werden und dann auf der Ebbing Air National Guard Base in Arkansas stationiert werden. Dort werden deutsche Piloten und Techniker geschult. An dem Stützpunkt bildet die US-Luftwaffe bereits anderes europäisches Personal an dem Flugzeugtyp aus.

Erste F-35A für Deutschland zeigt sich.
Lockheed Martin (Screenshot)

Nach aktuellem Zeitplan sollen die ersten Maschinen 2027 ihren dauerhaften deutschen Standort in Büchel in der Eifel erreichen. Dort lösen sie den veralteten Tornado ab, der bislang Deutschlands Beitrag zur nuklearen Teilhabe der NATO sicherstellt. Denn die neuen F-35 können die B61-Atombomben der USA tragen und einsetzen.