Kampfjetunglück auf US-Air-Base - F-16 in Spangdahlem abgestürzt

Kampfjetunglück auf US-Air-Base
F-16 in Spangdahlem abgestürzt - Pilot gerettet

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.09.2026
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Augenzeugen beschrieben eine große Rauchsäule in der Verlängerung der Start- und Landebahn auf dem Gelände des Fliegerhorstes. Unbestätigten Informationen zufolge waren zwei Maschinen zu einer Mission gestartet. Eine davon sei verunglückt. Der Pilot soll den Jet mit seinem Schleudersitz verlassen haben. Eine offizielle Erklärung der US Air Force steht noch aus.

In Spangdahlem ist das 52nd Fighter Wing beheimatet, dass die mit der Lockheed Martin F-16 Fighting Falcon ausgestatteten 480th Fighter Squadron beherbergt. Eine der Aufgaben ist die Unterdrückung der gegnerischen Luftabwehr (Suppression of Enemy Air Defenses, SEAD; auch "Wild Weasel" genannt).

Inzwischen hat die US-Einheit das Unglück bestätigt. Gegen 14.30 Uhr ist eine F-16 des 52. Geschwader im Bereich des Flugplatzes Spangdahlem abgestürzt. Der Pilot konnte das Flugzeug mit seinem Schleudersitz verlassen und wird medizinisch versorgt. Die Unfallursache ist noch unbekannt.

Laut Angaben des Geschwaders befand sich das Flugzeug nach einem routinemäßigen Trainingsflug mit insgesamt vier F-16 auf dem Rückflug zur Spangdahlem Air Base, als es zu dem Absturz kam. Die drei anderen Maschinen wurden zur Ramstein Air Base umgeleitet und landeten dort.

Zweiter Absturz in fünf Tagen

Der Unfall ist der zweite Absturz einer US-F-16 innerhalb kurzer Zeit. Am 17. September war eine Fighting Falcon des 149th Fighter Wings der Texas Air National Guard in Michigan abgestürzt. Dort hatte sie an der Übung "Operation Northern Cactus" teilgenommen. Auch hier konnte sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten