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Südkoreanischer Fighter

KF-X-Design enthüllt

Südkoreas Beschaffungsbehörde DAPA hat nach der vorläufigen Entwurfsüberprüfung das aktuelle Design des künftigen Stealth-Kampfjets veröffentlicht.

Laut Korea Aerospace Industries (KAI) bietet der Entwurf mit der Nummer C109 nun die Basis für die Detailentwicklung in nächster Zeit. Die endgültige Entwurfsüberprüfung ist für September 2019 angesetzt, so dass dann der Bau der Prototypen beginnen kann. Diese sollen ab 2022 fliegen.

Studien- und Entwicklungsarbeiten für den KF-X-Fighter laufen bereits seit mindestens 2012, als das Design C103 bekannt wurde. Neben KAI ist die staatliche Agency for Defense Development an dem Programm beteiligt. Lockheed Martin leistet Unterstützung. Zudem sind Ingenieure aus Indonesien eingebunden. Das Land trägt zur Finanzierung bei und will 50 Jets beschaffen. Der Bedarf Südkoreas wird auf 120 Flugzeuge geschätzt.

In seiner jetzigen Form ähnelt KF-X einer verkleinerten F-22, allerdings ohne interne Waffenschächte. Als Antrieb wurde das GE Aviation F414 ausgewählt, das in der F-18 verwendet wird. Neben dem Flugzeug selbst werden ein Radar mit elektronischer Strahlschwenkung (Hanwha-Konzern), ein IR-Sensor, ein Zielbehälter und ein EloKa-System im Land selbst entwickelt.

Bei der Bewaffnung sind derzeit auch europäische Flugkörper wie die MBDA Meteor und die IRIS-T von Diehl im Spiel, da von den USA die Freigaben zur Integration von AMRAAM und AIM-9X nicht vorliegen.

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