Über die Tu-134 muss man nicht viele Worte verlieren: die "Tuschka" ist eine Legende, nicht nur im Osten. Anfang der 60er-Jahre entwickelt, gilt sie als erster Vollblut-Jetliner der Sowjetunion – war sie doch der erste Passagierjet jenseits des Eisernen Vorhangs, dessen Ursprünge nicht in einem Militärflugzeug wurzelten. Das heißt jedoch nicht, dass sich das Militär nicht für die Tu-134 interessierte – im Gegenteil! Noch heute, zweieinhalb Jahre nachdem mit Alrosa Airlines die letzte Fluggesellschaft den Passagierdienst mit der Tu-134 eingestellt hat, fliegen die Zweistrahler in stattlicher Zahl für die russische Luftwaffe. Gut drei Dutzend Tu-134, so heißt es, sind derzeit noch für die Luft- und Weltraumkräfte des weltgrößten Landes unterwegs ...
Tupolew Tu-134UBL :Die „Tuschka“ mit der langen Nase
Einst war die Tupolew Tu-134 für die Airlines des Ostblocks das Arbeitspferd schlechthin. Doch auch das Militär nutzte den schlanken Zweistrahler, fliegt ihn bis heute. Eine speziell für die Luftwaffe gebaute Version sticht dabei besonders heraus – wegen ihrer Nase.
Veröffentlicht am 10.11.2023

Foto: Patrick Zwerger




