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Airbus A400M der Luftwaffe für Tankereinsatz in Jordanien. Bundeswehr

Zwei Wochen in Al-Asrak

A400M-Tankermission abgeschlossen

Nach zwei Wochen hat ein A400M des Lufttransportgeschwaders 62 seinen Einsatz als Tanker in Jordanien wieder beendet.

Laut Luftwaffe wurden in einer Gesamtoperationszeit im Einsatzgebiet von 45 Stunden zwölf Betankungsflüge durchgeführt und dabei insgesamt 130 Tonnen Treibstoff abgegeben. Dies sei ein „wesentlicher Beitrag und weiterer Meilenstein auf dem Weg zur kompletten Einsatzreife des A400M“, zumal bisher „kein anderer Koalitionspartner diese bedeutende Fähigkeit mit dem A400M im Einsatz abdecken“ kann.

Für die Einsatzflüge des A400M in Al-Asraq wurde im deutschen Gefechtsstand eine Planungszelle für die neue Tankercrew eingerichtet. Dort wurde die Detailplanung durchgeführt, entsprechend den Vorgaben des Combined Air Operations Center (CAOC) in Katar. Das international betriebene CAOC wies der A400M-Crew die Lufträume zu, in denen sie bestimmte Jets betanken sollte. Ein deutscher Verbindungsoffizier unterstützte das CAOC bei der Einsatzplanung.

Für den Einsatz in Jordanien wurde neben demTornado und dem Eurofighter auch die fränzösische Rafale als Empfängerflugzeug freigegeben. Wegen seiner Propeller fühlt sich der A400M für die Empfänger anders an als ein Jet. Daran mussten sich die deutschen und alliierten Piloten erst gewöhnen.

Für den Jordanien-Einsatz musste das LTG 62 das benötigte Bodendienstgerät, Prüfgerät und Sonderwerkzeug des A400M nach Jordanien schaffen, so zum Beispiel Klimawagen, die die Kühlung der Flugzeuge während der Vorbereitungsphasen übernehmen oder ein Schleppfahrzeug, das die Bewegungen und Parkvorgänge der Flugzeuge am Boden ohne ihre Triebwerke ermöglicht. Es galt hierbei die benötigten Geräte mit den vorhandenen abzugleichen, um mit dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr die zusätzlich mitzuführende Ausrüstung festzulegen.

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