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Ideenaufruf

ESA sucht Partner für Mond- und Marserkundungen

Im Rahmen ihrer neuen Weltraumerkundungsstrategie ist die ESA auf der Suche nach kommerziellen Partnern, um sich gemeinsam den Herausforderungen der Raumfahrt zu stellen und von ihrem Nutzen zu profitieren.

Die nächsten Schritte ihres Plans zur Erkundung des Sonnensystems beinhalten unter anderem die Nutzung des Erdorbits als wissenschaftliche und technologische Plattform. Dazu will die ESA zunächst Roboter – und später auch Menschen – zu Mond und Mars schicken, um dort Proben zur näheren Erforschung dieser Himmelskörper zu sammeln. Für die gemeinsame Verfolgung ihrer Weltraumerkundungsstrategie richtet die ESA nun einen Aufruf an potenzielle neue Partner aus dem Privatsektor. Sie lädt dazu ein, das Wissen, die Möglichkeiten sowie die Risiken und den Nutzen, welche die Erforschung der Welt jenseits der Erde mit sich bringt, zu teilen.

Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb, betonte, welch große Chance dieser Aufruf darstellen kann: „Die ESA ist dabei, ihre Weltraumerkundungsperspektiven im Hinblick auf Partnerschaften mit privaten Organisationen auszuweiten, ja sogar auf Partnerschaften über die Raumfahrtindustrie oder Europa hinaus. Die Voraussetzung ist nur, dass die neuen Partner den ESA-Strategieplan und unser globales Kooperationsziel für die Weltraumerkundung unterstützen.“

Die ESA verfügt über ein weitreichendes Netzwerk aus Mitteln und Einrichtungen, von Zentrifugen zur Simulation von Hypergravitation über zukunftsweisende Marsroboter bis hin zum Zugang zu den abgelegensten Orten der Erde und des Weltraums, darunter die Internationale Raumstation (ISS) und Forschungsstationen in der Antarktis. Den Einsendern mit den aussichtsreichsten Partnerschaftsideen stellt die ESA den Zugang zu ihren Plattformen, Einrichtungen und ihrem Know-how in Aussicht, um diese Ideen gemeinsam weiterzuverfolgen.

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