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Raumgleiter der Sierra Nevada Corporation

Dream Chaser beginnt zweite Flugtestkampagne

Der Prototyp des Mini-Shuttle der Sierra Nevada Corporation hat am Wochenende erstmals seit 2013 einen Gleitflug absolviert.

Der originalgroße Prototyp des Dream Chaser wurde am 11. November von der Edwards Air Force Base (AFB) in Kalifornien von einer Boeing Model 234 Chinook von Columbia Helicopters auf knapp 3760 Meter geschleppt und dort ausgeklinkt. Der unbemannte Raumgleiter flog einen geplanten Gleitpfad ab und landete erfolgreich auf der Piste 22L der Edwards AFB, wie die Sierra Nevada Corporation (SNC) am Montag mitteilte.

"Der Dream Chaser hat seine Flugleistungen in der Atmosphäre sowie seine Rückkehr- und Landefähigkeiten bewiesen", sagte Mark Sirangelo, Corporate Vice President der SNC. Der Dream Chaser soll von 2020 an Fracht zur Internationalen Raumstation ISS und wissenschaftliche Experimente zurück zur Erde bringen. Die NASA hat im Rahmen des CRS2-Vertrags (Commercial Resupply Services 2) mindestes sechs Flüge gebucht.

Seinen ersten Gleitflug hatte der Raumgleiter bereits am 26. Oktober 2013 absolviert. Bei der automatischen Landung gab es damals allerdings Probleme: Das linke Fahrwerk fuhr nicht komplett aus und das unbemannte Fluggerät rutschte von der Landebahn. Für den jüngsten Gleitflugtest kam ein modifizierter Prototyp zum Einsatz, der sowohl Avionik als auch Flugsoftware des späteren Orbital-Raumgleiters enthält.

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