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Schnelles Internet im Flugzeug

Honeywell-Hardware erhält finale Zulassung von Inmarsat

Der britische Telekommunikationsdienstleister Inmarsat hat dem JetWave-Terminal von Honeywell die Typengenehmigung erteilt.

Mit der JetWave-Hardware ausgerüstete Flugzeuge können auf Inmarsats GX Aviation, eine Breitband-Internetverbindung via Satellit, zugreifen. Nun hat Inmarsat der Terminallösung die finale Typengenehmigung erteilt. Das gab der US-amerikanische Technologiekonzern Honeywell am Dienstag bekannt.

Die Antennentechnologie JetWave umfasst zwei Empfänger, die nach Angaben von Honeywell für einen unterbrechungsfreien Wechsel zwischen zwei Satelliten-Strahlen sorgen. Die luftfahrttechnische Zulassung von JetWave für die Boeing 757 hat Honeywell von der FAA bereits im Januar erhalten. Im Juni wurde JetWave von der EASA für die Airbus-A320-Familie zertifiziert. Die finale Typengenehmigung von Inmarsat bestätige, dass das System wie geplant funktioniert, so Honeywell.

GX Aviation ist ein neuer Inmarsat-Dienst für Satelliteninternet in der Luftfahrt. Dafür greift das Unternehmen auf zunächst drei geostationäre Ka-Band-Satelliten zurück, die eine weltweite Abdeckung garantieren sollen. Zu den Kunden gehört unter anderem Lufthansa, die ihre A320-Flotte mit den nötigen JetWave-Antennen ausrüsten lässt. Voraussichtlich ab Oktober sollen Passagiere das schnelle Internet auf der Kurz- und Mittelstrecke nutzen können. Nach Angaben von Inmarsat bietet GX Aviation mit bis zu 50 Mbit/s ähnliche Datengeschwindigkeiten wie Breitband-Internet am Boden.

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