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38 zusätzliche Flugzeuge für Eurowings

Lufthansa mietet Jets bei airberlin

Die Lufthansa Group hat am Freitag den angekündigten Leasingvertrag für Flugzeuge von airberlin unterzeichnet. 38 Airbus-Jets mit Piloten der Berliner sind damit künftig für die "Wings"-Gruppe des Lufthansa-Konzerns im Einsatz.

Das Ende September 2016 angekündigte Wet-Lease-Abkommen zwischen airberlin und der Lufthansa Group sei am Freitag unterzeichnet worden, meldete airberlin. Die Gesamtvereinbarung stehe noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. 

Nach dem Verkauf ihrer NIKI-Anteile an Etihad erziele airberlin mit dem Wet-Lease Abkommen einen weiteren Meilenstein innerhalb ihrer Neuausrichtung, meldete airberlin. airberlin-Chef Stefan Pichler sagte: „Die Auslagerung touristischer Mittelstrecken-Destinationen sowie das Wet-Lease-Abkommen mit Lufthansa ermöglichen die Fokussierung auf unser neues Geschäftsmodell. Damit erfüllen wir die in uns gesetzten Erwartungen.“

airberlin wird im Zuge der Vereinbarung mit der Lufthansa Group 38 Flugzeuge der A320-Familie mit einer anfänglichen Laufzeit von sechs Jahren an Tochterunternehmen der Lufthansa Group vermieten. Durch die Flottenanpassung reduziert airberlin den bestehenden personellen Kapazitätsüberhang im Flugbetrieb bei gleichzeitigem Beschäftigungsschutz. Darüber hinaus werden die Restrukturierungskosten gesenkt.

Stefan Pichler fügt hinzu: „Mit airberlin als Netzwerk-Carrier profitieren unsere Fluggäste noch mehr als zuvor von einem umfassenden Langstreckenangebot an den beiden Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf. Wir erhöhen zudem den Marktanteil für Geschäftskunden auf attraktiven innerdeutschen Verbindungen sowie zu zahlreichen großen europäischen Metropolen. airberlin schafft durch die Vereinfachung ihres Geschäftsmodells wieder ein deutlich erkennbareres Marktprofil.“

Für Lufthansa ermöglicht das Leasen der 38 Flugzeuge mit Piloten vor allem einen schnellen Wachstumsschub bei ihrer Tochter Eurowings, die 33 Airbus A319 und Airbus A320 aus dem Mietvertrag erhält. Die restlichen Jets werden vermutlich bei Austrian eingesetzt.

Auf dem deutschen Markt wachsen Niedrigpreisfluggesellschaften wie easyJet und Ryanair derzeit besonders stark und etablieren sich dabei zunehmend auch auf den großen Verkehrsflughäfen. Hier will Lufthansa mit der neuen Eurowings gegensteuern.

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