Der Vertrag sei am 4. November besiegelt worden, teilte Boeing am Mittwoch mit. Damit habe Avolon noch 240 offene Bestellungen. Leasingfirmen hätten damit bei Boeing feste Aufträge für 230 Boeing 737-10 erteilt, dies sei fünfmal soviel, wie Ende 2025 für die 737-10 vorgelegen hätten, so Boeing. "Wir spüren weiter eine hohe Nachfrage nach Flugzeugen neuer Technologie", sagte Avolon-Chef Andy Cronin. "Dieser Auftrag stärkt unsere Liefer-Pipeline langfristig. Die 737-10 vereinigt hervorragende Wirtschaftlichkeit mit jener Kapazität, welche die Airlines zunehmend nachfragen. Damit gehört sie zu den attraktivsten Flugzeugen dieser Klasse. Mit der Übereinkunft verbessern wir unsere Fähigkeit, auf das Wachstum von Fluggesellschaften zu reagieren und wir stärken unsere langjährige Partnerschaft mit Boeing." Die Boeing 737-Familie hat, laut Boeing, einen Anteil von rund 30 Prozent am weltweiten Leasingmarkt.
Airlines stellen sich auf Wachstum ein
"Langfristig bleibt die Reisenachfrage stark", sagte Brad McMullen, Boeing Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing. "Dafür stehen wir mit treibstoffeffizienten Flugzeugen bereit, die sich vielseitig auf unterschiedlichsten Routennetzen nutzen lassen." Laut Boeing liefert die 737-10 die besten Sitzplatzkosten aller Standardrumpfflugzeuge. Sie kann 230 Passagiere befördern und schafft 5740 Kilometer Reichweite. Leasingfirmen, die sich auf 4 Prozent jährliches Passagierwachstum in den nächsten 20 Jahren einstellten, hätten laut Boeing 1450 Flugzeuge aller Versionen der neuen MAX-Familie bestellt, dies mache 20 Prozent von Boeings Auftragsbestand aus. Die Leasingfirma Avolon zählt 1092 Flugzeuge zu ihrem Bestand, die gemanaged werden, sich im Besitz befinden oder bestellt sind.





