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Bordservice mit individueller Vergütung

Frontier-Flugbegleiter erbitten Trinkgeld

Die amerikanische Fluggesellschaft Frontier Airlines hat individuelles Trinkgeld für ihre Flugbegleiter zugelassen. Beim Kauf von Getränken und Speisen erbittet die Crew nun einen extra Obulus.

Die erstmals vom amerikanischen Vielfliegerblog "The Points Guy" gemeldete Praxis dürfte erstmals in der Airline-Welt Einzeltrinkgeld für Flugbegleiter zum Routineverfahren machen. Bisher war etwaiges Trinkgeld unter den Flugbegleitern gesammelt und dann aufgeteilt worden. Bei Frontier Airlines wird dagegen zur Bezahlung an Bord angebotener Speisen und Getränke den Passagieren ein Tablet-Computer vorgelegt, in dessen Maske automatisch der Hinweis "Gratuities are appreciated" erscheint ("Wir bedanken uns für Trinkgeld"), und auf dessen vorprogrammierten Softkey-Tasten zum Kreditkarten-Rechungsbetrag "15 Prozent", "20 Prozent", "25 Prozent" sowie "Ich ziehe es vor, kein Trinkgeld zu geben" oder "individuelles" Trinkgeld aufgeschlagen werden können.

Dies sind in der US-Gastronomie am Boden übliche Trinkgeldhöhen. Allerdings leben Kellner und Servierpersonal oft ausschließlich von diesen dort deshalb fest erwarteten Service-Aufschlägen. Dafür erhalten sie kein oder ein sehr niedriges Grundgehalt. Bei Frontier entfiel mit Jahresbeginn die vorherige Regelung, Trinkgelder immer unter allen Flugbegleitern zu teilen. US-Flugbegleiter erhalten laut der Behörde US Bureau of Labor Statistics ein Durchschnitts-Jahresgehalt von gut 50.000 Dollar.

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