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Fusionierung mit Flugzeugsparte

Airbus Group baut Stellen ab

Im September beschloss der Airbus-Konzern die Verschmelzung seiner Holding mit der größten Konzernsparte. Nun wurden neue Details bekanntgegeben, was das für die Mitarbeiter bedeutet.

Im Zuge der Fusionierung mit der Zivilflugzeugsparte will die Airbus Group die Zahl ihrer Mitarbeiter reduzieren und die Firmensitze in Paris und München auflösen. Das teilte der Konzern am Dienstag mit.

Demnach sollen maximal 1164 von insgesamt rund 136.000 Stellen schrittweise gestrichen werden. Betroffen seien vor allem unterstützende und integrierte Funktionen sowie das Chief Technology Office. Durch den endgültigen Umzug des Haupsitzes von Paris und München nach Toulouse werden 325 Stellen verlagert. Gleichzeitig sollen rund 230 neue Stellen geschaffen werden, um kritische Fähigkeiten zu sichern, wohl vor allem im Bereich IT und Digitalisierung.

Bis Mitte 2017 will die Airbus Group mit den Sozialpartnern eine Vereinbarung über geeignete Sozialmaßnahmen abschließen. Erörtert würden auch Maßnahmen wie freiwilliges Ausscheiden, Versetzungen und Vorruhestandsregelungen.

Durch die Fusion, die Anfang 2017 in Kraft tritt, sollen Doppelstrukturen abgebaut werden. Airbus Defence and Space und Airbus Helicopters bleiben als Divisionen erhalten. Vorstandschef Tom Enders wird auch in der neuen Struktur Konzernchef bleiben. Der bisherige Zivilflugzeugsparten-Chef Fabrice Brégier wird als Chief Operating Officer (COO) künftig das Tagesgeschäft des Konzerns leiten.

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