In Farnborough dominieren in diesem Jahr neue Technologien, Drohnen und KI-gesteuerte Luftfahrzeugkonzepte das Feld. 1636 Aussteller sind auf dem britischen Branchentreffpunkt registriert, davon 63 Prozent aus dem Ausland. 600 Finanzinvestoren haben nach Angaben der Messe ihr Erscheinen angekündigt, was die Messe auch für die Technologiefinanzierung zum wichtigen Podium macht. Die größtenteils als reine Fachbesuchermesse angelegte Veranstaltung öffnet nur am Freitag für das allgemeine Publikum.
Elektrische Premieren
Im Flugprogramm will die US Air Force die F-35A mit ihrem Demonstration Team zeigen, beim einzigen Auftritt in diesem Jahr in Europa. Außerdem fliegen Embraer C-390, Airbus A350-1000, Bombardier Global 8000 und die Royal Air Force mit dem Eurofighter FGR4, sowie die tschechische Luftwaffe mit der L-159. Premieren im Flugprogramm sind die elektrische CX3000 von Beta Technologies und die VA-1X von Vertical Aerospace.
Nächste Flugzeuggenerationen entstehen
Am Montag bestellte die Hubschrauberstaffel des britischen National Police Air Service zwei zusätzliche H135 bei Airbus. Riyadh Air bestellte weitere sechs Airbus A350-1000 und brachte ihre Orders damit auf 31 Flugzeuge. Unser Foto zeigt die morgendliche Anfahrt des Messepublikums vor einem Werbeplakat von Airbus, das einen möglichen Open-Rotor-Nachfolger der A320-Familie zeigt. In diesem Jahr werden hierzu aber noch keine wegweisenden Bekanntgaben erwartet. Dafür werden hinter den Kulissen die nutzbaren Technologien für die nächste Flugzeuggeneration evaluiert. Dazu gehören Batterieelektrische Antriebe, Hybridantriebe, Brennstoffzellen, darunter als APU-Ersatz, und neue Werkstoffe. GE hat den hauseigenen Triebwerks-Testjumbo auf die Messe entsandt. GE Aerospace, die NASA und Boeing zeigen eine zum Testträger umgebaute SAAB 340 mit Elektrotriebwerk und Batterie an Bord, die bereits auf 30.000 Fuß Höhe (9144 Meter) gestiegen ist.





