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Nach Flammabriss im Triebwerk

Mitsubishi nimmt MRJ-Flugtests wieder auf

Nach einem Triebwerksproblem am 21. August musste die MRJ-Testflotte vorübergehend am Boden bleiben. Nun ist der Prototyp FTA-4 wieder in der Luft.

Fast drei Wochen ruhte der Testbetrieb mit den vier Prototypen des Mitsubishi Regional Jets (MRJ). Grund dafür war ein unbeabsichtigte Triebwerksabschaltung während eines Flugs mit dem MRJ-90-Testflugzeug FTA-2 (Flight Test Aircraft). Mitsubishi Aircraft und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney untersuchen seither die Ursachen für die Fehlfunktion des Getriebefans PW1200G.

Nach einer Inspektion der Triebwerke nahm FTA-4 nun aber die Flugerprobung wieder auf. Laut Medienberichten flog der Jet mit der Kennung JA24MJ erstmals wieder am 6. September. Bis zum 7. September wurden laut Flightradar24 insgesamt drei Flüge vom Flughafen Phoenix, Arizona aus durchgeführt, das Flugzeug war dabei insgesamt sieben Stunden und 15 Minuten in der Luft. Mitsubishi hatte im Oktober 2016 seine Testflotte in die USA verlegt, um die Zulassungstests zu beschleunigen.

Der japanische Flugzeughersteller ist mit dem MRJ nach diversen Problemen mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Als das Programm im 2008 offiziell startete, ging man von ersten Auslieferungen 2013 aus. Im Januar kündigte Mitsubishi weitere Verzögerungen an, die ersten Flugzeuge sollen frühestens Mitte 2020 ausgeliefert werden.

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