Rolls-Royce

Rolls-Royce schreibt wieder schwarze Zahlen

Bilanz 2021 Rolls-Royce schreibt wieder schwarze Zahlen

Der britische Triebwerkshersteller hat sich von den herben Verlusten der vergangenen Jahre erholt.

Trotz eines Umsatzrückgangs auf 11,2 Mrd. britische Pfund (2020: 11,4 Mrd. Pfund) vermeldet Rolls-Royce einen Gewinn von 124 Mio. Pfund. 2020 musste der Triebwerkshersteller noch einen Verlust von 3,1 Mrd. Pfund verschmerzen. Schon in den zwei Jahren vor Beginn der Corona-Pandemie war Rolls-Royce in die roten Zahlen gerutscht. Schuld daran waren unter anderem Qualitätsmängel am Dreamliner-Triebwerk Trent 1000.

Das Unternehmen hatte ein Umstrukturierungsprogramm aufgelegt und Arbeitsplätze abgebaut, um die Kosten zu senken. "Wir haben die Vorteile unseres Restrukturierungsprogramms ein Jahr früher als geplant erzielt und die zivile Luftfahrtsparte so positioniert, dass sie von der zunehmenden internationalen Reisetätigkeit profitieren kann", so Warren East, CEO von Rolls-Royce bei der Vorstellung der Geschäftszahlen am Donnerstag.

Bei den zivilen Luftfahrtantrieben stimmt der Start des A350-Frachter-Programms Rolls-Royce zuversichtlich. In diesem Zuge seien bislang 58 Trent XWB, der exklusive Antrieb des Airbus A350, bestellt worden. In der Geschäftsreiseluftfahrt sorgte das neue Pearl 10X im vergangenen Jahr für Erfolge: Sowohl Dassault Aviation als auch Gulfstream wählten das kleine Kraftpaket, das von Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz entwickelt und gebaut wird, für ihre neuen Business Jets Falcon 10X und G800.

Auch bei den militärischen Antrieben sah es im vergangenen Jahr gut aus. Rolls-Royce wird die B-52H der US Air Force neu motorisieren und hat sich damit Arbeit und Erträge für die kommenden Jahrzehnte gesichert.

Warren East gab am Donnerstag ebenfalls bekannt, dass er das Unternehmen am Ende des Jahres verlassen wird. Er war fast acht Jahre CEO von Rolls-Royce und führte das Unternehmen durch einige seiner größten Krisen.

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