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EQ-4B und E-11 im Dauereinsatz

Fliegende Relaisstationen erreichen 100000 Einsatzstunden

Seit 2008 verwendet die US Air Force bemannte und unbemannte Plattformen für die Datenübertragung zu Flugzeugen und Einsatzkräften am Boden.

Das BACN-Programm (Battlefield Airborne Communications Node) verbuchte allein im vergangenen Jahr 1500 Missionen und 21000 Flugstunden, so die USAF. Es unterstützt die anhaltenden Einsätze in Afghanistan (Operation Fredom´s Sentinel und Resolute Support).

Zuständig ist die 430th Expeditionary Electronic Combat Squadron, die für die Aufgabe sowohl unbemannte EQ-4B Global Hawk (Block 20) als auch bemannte E-11A (Bombardier Global Express) zur Verfügung hat.

Ausgerüstet mit diversen Funksystemen können sie die Verbindung auch zu Einheiten herstellen, die weit entfernt sind oder die geländebedingt (zum Beispiel Bergtäler) sonst nicht zu erreichen wären. Neben der Relaisfunktion können die Flugzeuge mit der BACN-Ausrüstung auch Daten in das Format von verschiedenen taktischen Funknetzen umwandeln.

BACN war zunächst ein Testprogramm und wurde dann im Rahmen einer dringenden Einsatzforderung beschafft. Das System soll bis mindesten Anfang 2021 genutzt werden, wobei derzeit mit Northrop Grumman über einen neuen Vertrag für die technische Unterstützung verhandelt wird.

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