Ihre ersten sechs A350F habe Air China im November 2025 geordert, mit den jetzt bestellten vier Flugzeugen komme sie nun auf zehn A350F, meldete Airbus am Dienstag. "Mit dieser Nachbestellung optimieren wir unsere Flotte strukturell und erweitern die Kapazizät", sagte Wang Hongyan, Vorstand bei Air China Cargo. Die Airline hatte Ende 2023 mit acht A330-200P2F-Umbaufrachtern die ersten Airbus-Frachter in Dienst gestellt. Die neu gebauten A350F liegen nach Kapazität und Reichweite ergänzend darüber.
Airbus A350F schafft schon vor dem Erstflug dreistellige Orders
Die A350F schafft bis zu 111 Tonnen Nutzlast. Weil sie zu 70 Prozent aus Leichtbau-Material wie Kohlefaser-Verbundwerkstoff und Titan besteht, sei sie 46 Tonnen leichter als Konkurrenzprodukte, wirbt Airbus. Dank neuester Rolls-Royce Trent XWB-97-Triebwerke schafft die A350F auch die verschärften Abgasgrenzwerte der ICAO für Neuflugzeuge nach 2027. Die A350F soll von Anfang an 50 Prozent SAF-Beimischung vertragen. Ab 2030 sollen dann alle Airbus-Flugzeuge ab Werk sogar 100 Prozent synthetisches Kerosin aus erneuerbaren Quellen vertragen. Wegen leicht veränderter Materialeigenschaften des Treibstoffs müssen hierfür insbesondere Dichtungen und Kraftstoffleitungen teilweise angepasst werden. Airbus kommt aktuell auf 101 Festbestellungen von 14 Kunden für die A350F. Der neue Airbus-Frachter soll in diesem Jahr zum Erstflug starten.





