Saab präsentiert neues Konzept für Überschall-Kampfdrohne

A3-001 für schwedisches Militär
Saab präsentiert Konzept für Überschall-Kampfdrohne

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.08.2026
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Saab, Unmanned Drone, UAV, A3-001, A-3
Foto: Saab

Das A3-001 genannte Flugzeug soll einen Ausblick darauf geben, wie bemannte und unbemannte Systeme künftig gemeinsam in einem integrierten Luftkampfsystem operieren könnten. Jedenfalls, wenn das schwedische Militär den Jet kauft.

Ergänzung zur Gripen

Zukünftig könnte die Plattform Saabs Gripen sowie zukünftige bemannte Kampfflugzeuge ergänzen. Vorgesehen ist der Einsatz vor allem in besonders gefährlichen Missionen, wo Pilotenleben auf dem Spiel stehen würden.

Denkbar ist der Einsatz bei der Bekämpfung gegnerischer Luftabwehrsysteme sowie bei Präzisionsangriffen in stark umkämpften Gebieten, erklärt Saab.

Demonstratoren noch vor 2030 geplant

Peter Nilsson, Leiter der Geschäftseinheit Advanced Programs bei Saab, erläuterte, das Unternehmen befinde sich derzeit gemeinsam mit Schweden in einer intensiven Entwicklungsphase, in der Technologien für die nächste Generation von Luftkampfsystemen erforscht würden.

Ziel sei es, "unbemannte Demonstratoren mit kampfjetähnlichen Eigenschaften" noch vor 2030 fliegen zu lassen, um Schweden bei der Bewertung seiner künftigen Optionen zu unterstützen.

Saab entwickelt im Rahmen des ACP-Programms zunächst zwei flugfähige Demonstratoren, A1 und A2, die beide von der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV finanziert werden.

A3 sei laut Nilsson ein eigenständiges Saab-Konzept dafür, was in der Mitte der 2030er Jahre auf den aktuellen Entwicklungsarbeiten aufbauen könnte, sollte Schweden entsprechend entscheiden. Saab sehe sich gut aufgestellt, die nächste Generation von Luftkampfsystemen zu entwickeln.

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Saab

A1 ist als überschallfähige, KI‑gesteuerte Plattform konzipiert. Saab will damit eine Low-Observable-Konfiguration demonstrieren. Der Demonstrator befindet sich bereits im Bau. Unterschall-Windkanaltests sollen in den Niederlanden stattfinden.

Mit A2 sollen neue Materialien, Schutzmethoden und Sensoren erprobt werden. Anders als bei A1 ist bei A2 eine interne Waffenbucht vorgesehen, aus der tatsächlich Waffen abgefeuert werden könnten. Beide Demonstratoren sollen die technologische Grundlage für den möglichen Prototyp A3 legen.