09.10.2017
FLUG REVUE

MehrzweckhubschrauberAirbus Helicopters liefert 400. UH-72A an US-Army

Airbus Helicopters hat den 400. UH-72A Lakota-Hubschrauber an die US Army ausgeliefert. Die Endmontage in Columbus, Mississippi, läuft damit langsam aus.

UH-72A Lakota Fort Rucker 2015

Die US Army nutzt ihre UH-72A auch für die Ausbildung in Fort Rucker (Foto: US Army).  

 

Bisher sind 412 Lakotas bestellt. Für weitere wurden von der US Army Gelder eingeplant, die aber noch nicht freigegeben sind. Airbus Helicopters hofft auf weitere Aufträge „in naher Zukunft“.

Die Übergabe der 400. UH-72A fand bereits am 28. August im Werk Columbus statt. Sie wurde allerdings erst jetzt auf dem AUSA Meeting & Exposition (Association of the United States Army) in Washington D.C. offiziell bekannt gegeben.

Der UH-72A wurde 2006 von der US Army nach einer strengen Evaluierung ausgewählt. Er fliegt hauptsächliche bei der Nationalgarde und neuerdings auch im Rahmen des Initial Entry Rotary Wing Training Programm in Fort Rucker. Die US Naval Test Pilot School betreibt die Lakota in einer Ausbildungsrolle.

Seit der Einführung der Lakota flogen die Armee- und Nationalgardeinheiten mehr als 460.000 Flugstunden, wobei Airbus Helicopters einen Support zur Verfügung stellte, der alle vertraglichen Anforderungen übertraf. Im Dezember 2016 vergab die Army an Airbus Helicopters einen fünfjährigen Contractor Logistics Support im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar. Das Unternehmen wird die Unterstützung an den Stützpunkten der Army und der Nationalgarde in 43 US-Bundesstaaten, darunter Fort Rucker, sowie in Kwajalein, Guam, Puerto Rico und Deutschland bereitstellen.



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