in Kooperation mit

Europäische Weltraumorganisation

Drohnenversuche in sizilianischen Höhlen

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Am vergangenen Wochenende beteiligte sich ESA-Astronaut Luca Parmitano an Höhlenforschungen auf Sizilien. Der Einsatz von Drohnen in dunklen, beengten Räumen wurde hier in der Praxis erprobt.

Die Tests sollen beispielsweise helfen herauszufinden, welche Technologien für zukünftige Forschungsmissionen in Lava-Röhren auf dem Mars verwendet werden können. In den Grotten bei Sciacca auf Sizilien wurde eine Drohne des Schweizer Herstellers Flyability eingesetzt. Ausgestattet ist das System unter anderem mit einer Wärmebildkamera. Bei ihrem Einsatz stieß die Drohne bewusst gegen die Umgebung. Aus den ermittelten Daten soll ein Lageplan der Höhle erstellt werden.

Zwischen der Höhlenforschung und dem Einsatz im Weltraum bestehen viele Parallelen: Fehlendes Sonnenlicht, beengte Räume und die Abhängigkeit von Sicherheitsequipment verbinden die beiden Forschungsbereiche. Die Strategie der Europäischen Weltraumorganisation sieht eine enge Zusammenarbeit von Menschen und Robotern vor. Das Ziel hierbei ist die Erforschung und der Aufbau von Siedlungen auf den Planeten. Außerdem sollen so Informationen über die Ursprünge des Lebens in unserem Sonnensystem herausgefunden werden.

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