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Airbus als fliegendes Labor

A330 von Lufthansa führt Klimaforschung durch

Neben einem Airbus A340 hat die Lufthansa nun einen zweiten Airbus als fliegendes Klimalabor modifiziert. Die Airline nimmt am Klimaforschungsprojekt IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) teil.

Der Airbus A330-300 der Lufthansa mit der Kennung D-AIKO besitzt an der vorderen, linken Rumpfseite spezielle Messinstrumente. Sie sammen auf jedem Flug in Reiseflughöhe weltweit Daten von atmosphärischen Spurenstoffen und Wolkenteilchen. Der Einbau erfolgte bei Lufthansa Technik in Zusammenarbeit mit Sabena Technics, dem Forschungszentrum Jülich und dem französischen Forschungszentrum CNRS. Das Vorhaben erfolgt im Rahmen des Klimaforschungsprojekt IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System), an dem die Lufthansa seit dem 7. Juli 2011 aktiv mit Messflügen teilnimmt. Das erste Flugzeug war der Airbus A340-300 mit dem Taufnamen „Viersen“. Nach jedem Flug werden die Daten in die CNRS-Datenbank nach Toulouse übertragen und anschließend zahlreichen Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt.

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