Wichtigstes Flugzeugmuster der fliegenden Feuerwehr aus Kalifornien ist die Grumman S-2T (Foto). Der sehr robuste und wendige, trägertaugliche, frühere U-Bootjäger, der von 1958 bis 1975 bei der US Navy flog, gelangte ab 1996 gebraucht zu den Waldbrandbekämpfern. 26 Exemplare der S-2E und S-2G wurden bei Marsh Aviation auf Turboproptriebwerke und die Wasserbomberrolle umgerüstet. Die starken Garrett-Turboproptriebwerke, TPE331-14GR, haben jeweils 1650 Wellen-PS (1230 kW). Heute sind noch 23 dieser S-2T aktiv. An Bord ist jeweils nur ein Pilot.
Die S-2T Tracker kommt in nur 20 Minuten
Von ihren 14 Tanker-Stützpunkten im Bundesstaat Kalifornien sind die 430 km/h schnellen S-2T in spätestens 20 Minuten an jedem Brandort. Mit einer vollen Wasserladung von 4550 Litern an Bord schaffen sie 800 km Reichweite, ohne sogar 1290 km. Auf Landflugplätzen werden sie durch einen Wasserstutzen in der Heckspitze betankt. Aktuell toben die schlimmsten Brände westlich von Los Angeles, im Simi Valley. Dort gilt mittlerweile sogar die auf einer Bergkuppe errichtete Präsidentenbibliothek von Ronald Reagan als feuergefährdet. Hier steht in einer Ausstellungshalle auch eine Boeing 707, die Reagan einst als Präsidentenflugzeug genutzt hatte.
Gebrauchtes Fluggerät aus Behördenbeständen
Zur Flotte von Cal Fire gehören 68 Luftfahrzeuge: Drei Beech King Air 200, sieben Bell UH-1H, drei Lockheed C-130H (vier weitere gebrauchte von der US Coast Guard sollen hinzukommen), 16 Rockwell OV-10 Bronco und 16 Sikorsky S-70i Firehawk, sowie die genannten 23 S-2T.





