Die russische Vereinigung der privaten Flugzeugbesitzer, raopa, kündigte am Montag an, dass ab Juni zivile Flüge in der gesamten Moskauer Flugsicherungsregion (FIR Moskau) in Höhen von 0 bis 5100 Metern "vollständig verboten" seien.
Räumlich reiche das neue Sperrgebiet im Westen bis zur Republik Weißrussland und an die FIR Sankt Petersburg, im Norden ebenfalls an die FIR Sankt Petersburg, im Nordosten an die FIR Jekaterinburg und im Osten und Südosten an die FIR Samara und im Süden an die "temporären Regime der Russischen Föderation", also die bereits für zivile Flüge gesperrten militärischen Lufträume Richtung Grenze zur Ukraine.
Laut raopa gelten Ausnahmen nur für Linien- und Charterflüge auf den offiziellen An- und Abflugrouten zu den Flughäfen, medizinische Versorgungs- und Evakuierungsflüge, Sprüheinsätze und die Überwachung von Stromleitungen und Pipelines und für Arbeitsflüge im Rahmen von Regierungsaufträgen. Laut raopa werde dazu in Kürze eine entsprechende amtliche Anweisung der Flugsicherung an alle Piloten (NOTAM) veröffentlicht. Das Bild zeigt einen Ausschnitt einer auf Telegram veröffentlichten Karte der raopa. Die vier Moskauer Flughäfen erkennt man in der Mitte als kleine, blaue Punkte.
Einflug nur noch für Linien- und Charterflüge :Luftraumsperre um Moskau für Allgemeine Luftfahrt
Russland verschärft die Luftverkehrsregeln in einem großen Gebiet rund um seine Hauptstadt Moskau. Ab Juni werden alle Flüge im Höhenband zwischen dem Boden und 5100 Metern Höhe verboten. Ausnahmen sind nur für Linienflüge und Charterflüge mit Genehmigung vorgesehen.
Veröffentlicht am 26.05.2026

Foto: raopa




