War die Zerstörung der „Mrija“ vermeidbar? PZ
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War die Zerstörung der An-225 "Mrija" vermeidbar?

Vorwürfe von An-225-Pilot War die Zerstörung der „Mrija“ vermeidbar?

Hat der Betreiber der An-225 Warnungen der NATO über eine bevorstehende Invasion ignoriert?

Der An-225-Chefpilot Dmytro Antonow wirft dem Management von Antonow vor, Warnungen der NATO und von Mitarbeitern der deutschen Tochtergesellschaft Antonov Logistics SALIS über einen möglichen Angriff Russlands auf die Ukraine nicht ernst genommen zu haben.

In einem Video, das Dmytro Antonow am Samstag auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat, sagte der Pilot, dass die NATO-Beschaffungsagentur dem Luftfahrtunternehmen Antonow bereits am 26. Januar nahegelegt habe, sämtliche Flugzeuge aus der Ukraine abzuziehen. Die NATO war selbst regelmäßiger Charterkunde von Antonov Airlines. Flotte und Personal hätten nach Rzeszów in Polen oder Leipzig verlegt werden können, so Dmytro Antonow.

Das Unternehmen Antonow, zu dem neben dem Flugzeugbau auch die Frachtsparte Antonov Airlines gehört, wies die Vorwürfe in einem Facebook-Statement zurück. Es handle sich ausschließlich um persönliche Gedanken und Bewertungen von Dmytro Antonow.

Das größte Flugzeug der Welt, die Antonow An-225 "Mrija", war nach seiner letzten Mission nach China, Kirgisien und Dänemark Anfang Februar an seine Heimatbasis Hostomel bei Kiew zurückgekehrt. Dort sollten im Shelter Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Am 24. Februar wurde das Flugzeug bei Gefechten zwischen Russen und Ukrainern um den Airport Hostomel zerstört.

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