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Für künftige Lufttaxis und fliegende Autos

VerdeGo Aero fokussiert sich auf elektrische Antriebe

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Das von Charles Lindberghs Enkel Erik mitgegründete Unternehmen stellt die Pläne für seinen eigenen, hybrid-elektrischen Senkrechtstarter zurück. Stattdessen will VerdeGo Aero nun Antriebe und Kontrollsysteme für andere Anbieter entwickeln.

VerdeGo Aero kündigte Anfang August ein integriertes verteiltes elektrisches Antriebssystem (Integrated Distributed Electric Propulsion System, IDEP) an. Weltweit stünden mehr als 100 Unternehmen im Wettbewerb um Anteile am Markt für fliegende Autos, so VerdeGo Aero. Für sie will VerdeGo Aero künftig passende Antriebsstrang-Lösungen anbieten.

Die IDEP-Systeme sind als Komplett-Pakete mit integrierter Hardware und Software geplant und sollen Energieversorgung, Redundanzen, Leistungsverteilung, Antrieb und Lageregelung für ein breites Spektrum an senkrechtstartenden, elektrisch betriebenen Luftfahrzeugen beinhalten. Die IDEP-Systeme der ersten Generation seien für Senkrechtstarter mit zwei bis drei (200 bis 350 PS) und fünf bis sieben Sietzen (500 bis 800 PS) ausgelegt und seien hybrid-elektrisch, das heißt, die Energie für die Elektromotoren und Propeller wird von einer oder mehreren Gasturbinen erzeugt. Diese Systeme umfassen auch Backup-Batterien zur Energiespeicherung.

Wenn sich die Batterietechnologie weiterentwickelt, sollen die IDEP-Systeme mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet werden und rein elektrisch (ohne Gasturbine) funktionieren, so VerdeGo. "Wir arbeiten seit mehr als einem Jahrzehnt mit weltweiten Batterieexperten, die vorhersagen, dass es noch 15 bis 20 Jahre dauern wird, bis die Leistung von rein batteriegetriebenen Senkrechtstartern ein kommerzielles Niveau erreicht", so Dr. Pat Anders, Chief Technology Officer von VerdeGo. Die ersten, hybrid-elektrischen IDEP-Systeme sollen heute erhältliche Technologien bereitstellen, die bei entsprechendem Fortschritt schnell und einfach upgegradet werden können.

VerdeGo Aero wurde 2017 gegründet und hat seinen Sitz in Daytona Beach, Florida. Ursprünglich wollte das Unternehmen ein eigenes Flugzeug, die PAT200, entwickeln.

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