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Serbische Regierung unterstreicht Unterstützung

MTU plant Reparaturstandort bei Belgrad

MTU Aero Engines AG und die Regierung der Republik Serbien haben im Mai 2019 eine Absichtserklärung über den Aufbau eines neuen Triebwerks-Reparaturwerks unterzeichnet. Foto: MTU

Die MTU Aero Engines und die Regierung der Republik Serbien haben heute eine Absichtserklärung unterzeichnet mit dem Ziel, in Serbien einen neuen Standort des Unternehmens zu errichten.

Das neue Werk wird voraussichtlich in der Region Belgrad angesiedelt sein. Angesichts laufender Verhandlungen hat MTU allerdings noch keine Entscheidung über den konkreten Standort getroffen.

Ziel von MTU ist es, sein bestehendes Netzwerk um einen Standort zu erweitern, der sich ausschließlich mit der Teilereparatur von Triebwerken befasst. Im Zuge eines Auswahlverfahrens, das mögliche Standorte in ganz Europa umfasste, favorisiert das Unternehmen Serbien als Standort für dieses Wachstumsprojekt.

Die bestehenden Standorte ermöglichen der MTU jährlich rund 1,9 Millionen Reparaturstunden. Ein zusätzlicher Standort steigert die Kapazität um rund 400000 Reparaturstunden pro Jahr. Der neue Standort wird eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der MTU sein und soll seinen Betrieb im Laufe des Jahres 2022 aufnehmen.

„Das zivile MRO-Geschäft wächst kontinuierlich und ein neuer Reparaturstandort ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Wachstumsstrategie. Der Aufbau dieser zusätzlichen Kapazität in Serbien bietet der MTU beste Voraussetzungen, um im globalen Markt wettbewerbsfähige Services anzubieten“, sagt Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines.

„Wir begrüßen die grundsätzliche Entscheidung der MTU, bei diesem bedeutenden Investitionsvorhaben auf Serbien zu setzen“, sagt der serbische Präsident Aleksandar Vučić. „Serbien verfügt über die notwendigen Infrastrukturressourcen sowie über hochqualifizierte und motivierte Fachkräfte, um die Präsenz unseres Landes in der globalen Luftfahrtindustrie zu stärken.“

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