in Kooperation mit
Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung

Quax Flieger und DLBS

Quax Flieger übernehmen Bf 108 und Do 27

Die Deutsche Lufthansa Berlins Stiftung und der Quax-Verein haben am 31. Juli 2019 bekanntgegeben, dass die Messerschmitt Bf 108 und die Dornier Do 27 der Stiftung zukünftig durch die Mitglieder des Quax Vereins betrieben werden.

Im Rahmen einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung (DLBS) und dem Quax e.V. übernimmt Quax ab sofort als Halter den Betrieb der beiden historischen Flugzeuge der DLBS. Die Messerschmitt Bf 108 (D-EBEI) und die Dornier Do 27 (D-EDNU) , die im Eigentum der DLBS bleiben, werden in die bestehende Flotte der aktuell 18 Vereinsflugzeuge aufgenommen und in diesem Rahmen lufttüchtig gehalten und geflogen.

Quax Flieger
Die Dornier Do 27 ist bereits in Paderborn eingetroffen.

Im Rahmen der Veranstaltungen des Quax-Vereins werden die beiden Oldtimer so auch weiterhin regelmäßig in der Öffentlichkeit präsentiert. Zukünftig werden die beiden historischen Einmots im Quax-Hangar am Flughafen Paderborn/Lippstadt stationiert, wo durch die Quax Technik GmbH auch die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sichergestellt werden.

Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebs mit der Lufthansa Ju 52 sieht die DLBS in dieser Partnerschaft eine hervorragende Möglichkeit, diese beiden Flugzeuge weiter fliegend zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Quax
Quax-Präsident Peter Sparding bei der Übergabe der Bf-108-Logbücher.

Starkes Wachstum in den letzten Jahren

Damit wächst die Flotte des inzwischen über 700 Mitglieder zählenden Vereins weiter. Ermöglicht wird das rasche Deutschlands größter Oldtimer-Verein auch durch die Idee mehrerer Quax-Stationen und der unterschiedlichen Konzepte der Mitgliedschaft. Es gibt Mitglieder, die den Verein unterstützen und von günstigeren Konditionen profitieren, zum Beispiel bei einem Mitflug in einer der Vereinsmaschinen. Dann gibt es die Piloten ohne eigenen Oldtimer, die aber gerne Erfahrungen auf historischen Flugzeugen sammeln möchten, und diejenigen, die eventuell ein eigenes Fluggerät besitzen und von der guten Infrastruktur der Gruppe profitieren möchten. Jeder bringt sich mit ein – sei es mit seinem Know-how, seiner Arbeitskraft oder auch finanziell.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Verteilung der Standorte über das ganze Land. Die Flugzeuge des Vereins sollten nicht nur in Hamm-Lippewiesen beheimat sein, deshalb werden sie von verschiedenen Stationen aus betrieben. Aus den bereits im Sommer 2006 gegründeten Dependancen in Rheine-Eschendorf und Berlin hat sich mittlerweile ein Netz aus acht Standorten in ganz Deutschland entwickelt, von denen aus regelmäßig geflogen wird. An den meisten Niederlassungen sind ein bis zwei Hangarplätze für die Flugzeuge des Vereins reserviert. Auf dem Flugplatz Bienenfarm westlich von Berlin wird sogar ein kompletter Hangar inklusive Werkstatt genutzt.

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