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Zum "Protector"-Drohnenabwehrsystem von Kongsberg auf dem Boxer gehört auch das Spexer 2000 3D-Radar von Hensoldt. Hensoldt

Hensoldt-Radar Spexer für die Drohnenabwehr des Heeres

Spexer 2000 3D Hensoldt-Radar für die Drohnenabwehr

Im Rahmen des Drohnenabwehrprogramms "qualifizierte Fliegerabwehr" des deutschen Heeres liefert der Hensoldt die neueste Version seines Radars "Spexer 2000 3D" an den Systemintegrator Kongsberg Defence & Aerospace.

Spexer wird Teil des C-UAS-Systems (Counter-Unmanned Aerial System) sein, das auf der fernbedienbaren Waffenstation "Protector" von Kongsberg basiert, die beide auf einem gepanzerten Fahrzeug GTK "Boxer" montiert sind. Zunächst stehen 10 Systeme im Weert von 24 Millionen Euro unter Vertrag. Die Radarauslieferungen sollen Ende dieses Jahres beginnen, um die Anforderungen der NATO VJTF (= Very High Readiness Joint Task Force) 2023 zu erfüllen.

Der Auftrag wurde nach einem Probeschießen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder vergeben. Die dritte Generation des Hensoldt-Radars "Spexer 2000 3D" bewies laut Hersteller "eine hervorragende Klassifikationsleistung von Kleinstzielen in sehr anspruchsvollen Szenarien". Aufgrund des geringen Radarquerschnitts, der hohen Wendigkeit und der hohen optischen Aufklärungsleistung dieser Kleinstdrohnen stellen sie eine besondere Bedrohung für die mobilen Landstreitkräfte dar.

Die neue Spexer-Radargeneration schließt zusätzlich die Lücke der Aufklärungsfähigkeit von Kleinstzielen im Nächstbereich innerhalb der bodengebundenen Luftverteidigung. Parallel zu Drohnen ist auch der klassische Luft- und Bodenzielkatalog – wie z.B. Helikopter, Kampfflugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge etc. – detektier- und klassifizierbar.