Der neue Stealth-Bomber B-21 Raider von Northrop Grumman wird neben der Boeing B-52J Stratofortress das Rückgrat der US-Bomberkräfte in den kommenden Jahrzehnten bilden. In dieser Rolle ersetzt er die B-1B Lancer und die B-2A Spirit, die eigentlich ab 2030 in Rente gehen sollen. Aber um Engpässe im Inventar zu verhindern, will die US-Regierung die beiden Muster noch einmal modernisieren. Beide Jets hatten zahlreiche Einsätze während der Operation Epic Fury absolviert und damit scheinbar ihren Wert für die Streitkräfte unter Beweis gestellt.
Daher erhalten sie mehr Mittel als ursprünglich vorgesehen. "Der Haushalt sieht zudem die Aufrechterhaltung und Modernisierung der B-1- und B-2-Flotten vor, wodurch deren einzigartige Fähigkeit, umstrittenen Luftraum zu durchdringen, erhalten bleibt und sichergestellt wird, dass die Vereinigten Staaten jederzeit Macht projizieren und strategische Stabilität gewährleisten können", heißt es im Budgetentwurf des Departments of War für das Haushaltsjahr 2027.
B-1B Lancer soll bis 2037 fliegen
So plant das Pentagon bei der B-1B zwischen 2027 und 2031 Modernisierungsmaßnahmen in der Höhe von 342 Millionen Dollar. Damit kann der Schwenkflügelbomber bis 2037 einsatzbereit bleiben. Derzeit verfügt die USAF über 44 Exemplare. Der Lancer-Standort wird derzeit auf die Einführung der B-21 vorbereitet. Im Rahmen dieser Maßnahmen waren 17 B-1B von Dezember 2024 bis Dezember 25 auf die Grand Forks AFB in North Dakota ausgewichen. In Zukunft wird Dyess in Texas als Basis der Lancer verbleiben.
B-2 Spirit erhält Milliarde
Auch der erste Stealth-Bomber der Welt fliegt länger als bisher avisiert und erhält bis 2031 insgesamt 1,35 Milliarden Dollar. Die 19 Exemplare sind in Whiteman, Missouri, beheimatet. Der Fliegerhorst soll als zweiter Stützpunkt nach Ellsworth die B-21 beherbergen. Wie die Verlängerung der Nutzung von B-1 und B-2 den Zeitplan beeinflusst, ist nicht bekannt. Als dritte Raider-Basis hatte die USAF im September 2024 Dyess verkündet.





