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Design-Studien für die ESA

Airbus könnte Mars-Proben zur Erde zurückbringen

Die europäische Weltraumagentur ESA hat Airbus Defence and Space mit zwei Studien für eine geplante Mars-Mission beauftragt.

Nachdem die NASA und die ESA im April eine Absichtserklärung für eine sogenannte Sample-Return-Mission zum Mars unterzeichnet haben, soll Airbus nun zwei dafür wichtige Technologien entwickeln: ein Sample Fetch Rover und ein Earth Return Orbiter.

Der Sample Fetch Rover soll 2026 zum Roten Planeten starten und dort Proben aufnehmen, die im Rahmen der NASA-Mission Mars 2020 von einem Erkundungsfahrzeug aus der Marsoberfläche entnommen werden. Der NASA-Rover soll 36 bleistiftgroße Röhrchen mit Bodenproben hinterlassen. Die Röhrchen werden nach Angaben von Airbus vom Sample Fetch Rover aufgenommen, zum wartenden Mars Ascent Vehicle gebracht und dort in einen Probenbehälter überführt. Das Mars Ascent Vehicle startet von der Marsoberfläche und transportiert den Probenbehälter in die Marsumlaufbahn.

Dort nimmt der Earth Return Orbiter den etwa basketballgroßen Probenbehälter auf, versiegelt ihn in einem Biocontainment-System und bringt die Proben zurück zur Erde. Der Orbiter soll noch vor Ende des kommenden Jahrzehnts in die Erdatmosphäre eintreten und in den USA landen.

„Diese Mission verbindet die Kompetenz von ESA und NASA in einem ehrgeizigen und richtungsweisenden Projekt, mit dem wir technologisches Neuland betreten", so Ben Boyes, Projektmanager der Studie für den Sample Fetch Rover bei Airbus. "Die Interaktion zweier Rover auf dem Mars ist ebenso eine Premiere wie der Start von der Marsoberfläche und der Transfer der Proben in der Umlaufbahn. Damit werden wir erstmals Bodenproben vom Mars auf der Erde wissenschaftlich untersuchen können.“

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