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Airbus-Riesenjet machte Dubai zum globalen Drehkreuz

Emirates übernimmt ihren 100. Airbus A380

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Die Fluggesellschaft Emirates hat am Freitag in Hamburg feierlich ihren 100. Airbus A380 übernommen.

In Anwesenheit von Emirates-Konzernchef und Chairman Scheich Achmed und Airline-Präsident und Geschäftsführer Tim Clark wurde die 100. A380 an die Airline übergeben. Das Flugzeug mit der Werknummer MSN239 und der Registrierung A6-EUV ist auf dem Rumpf mit großen Fotos des früheren Gründers der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Zayed, dekoriert. Er würde 2018 seinen 100. Geburtstag begehen. Die 100. A380 für Emirates ist deren zehntes Flugzeug mit Rolls-Royce Triebwerken. Weitere 42 Flugzeuge mit Trent-Triebwerken für Emirates sind fest bestellt.

Airbus-Konzernchef Tom Enders sagte bei der Übernahmefeier, man danke Emirates für ihr Vertrauen in die A380 und für ihre Großaufträge. Die Airline habe ihre Vision umgesetzt und setze die A380 erfolgreich und profitabel als Werkzeug ein, um Dubai zur größten internationalen Passagierdrehscheibe zu machen. Airbus wolle die A380 noch mindestens zehn Jahre lang bauen, so Enders, und möglichweise darüber hinaus. Die A380 habe eine große Zukunft.

Mögliche Nachbestellung der A380

Die 100. A380 für Emirates ist mit großen Fotos des Gründers der Emirate, Scheich Zayed, dekoriert. Er wäre im Jahr 2018 100 Jahre alt geworden. Foto und Copyright: Emirates

Scheich Achmed sagte, die A380 helfe Emirates an slot-beschränkten Flughäfen wie Heathrow und JFK und an nachfragestarken Zielen wie Manchester und Düsseldorf. Die Piloten und Passagiere liebten die A380, sie sei "sehr gut für unsere Bilanz", so der leitende Luftfahrtverantwortliche aus den Emiraten. Der A380-Auftrag durch Emirates bei Airbus habe einen Wert von 61 Mrd. Dollar. Hamburgs Senator Frank Horch sagte, die Arbeitsplätze im Luftfahrtbereich hätten sich dank Airbus im Großraum Hamburg von 20.000 auf 40.000 verdoppelt. Noch nie sei Hamburg im Luftfahrtbereich so stark gewesen. 

Die 100. A380 für Emirates soll heute am Nachmittag gegen 17 Uhr, also erst nach Einbruch der Dunkelheit, nach Dubai starten. Laut Emirates laufen derzeit Verhandlungen mit Airbus über eine mögliche Nachbestellung der A380. Das Ende dieser Gespräche sei aber noch nicht absehbar.

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