Comeback bei Lufthansa
Die A340-600 ist zurück in Deutschland

Seit Mai 2020 hatte die D-AIHT keinen deutschen Boden mehr unter ihren Rädern. Gestern aber kehrte die A340-600 der Lufthansa zurück und landete in Frankfurt. Es ist der Auftakt zum Comeback der "langen Röhren" in Diensten des Kranichs. Der zweite Jet folgt zeitnah.

Die A340-600 ist zurück in Deutschland
Foto: Patrick Zwerger

Den Dauerparkplatz in der Sonne hatte die "Hotel Tango" schon vor Längerem verlassen: Bereits am 29. November 2021 ging es für den A340-600 der Lufthansa vom spanischen Flugzeugparkplatz Teruel zum Flughafen Luqa auf Malta. Dort schüttelten die Mitarbeiter des ortsansässigen Stützpunkts von Lufthansa Technik dem Vierstrahler erst einmal den Staub aus dem Blech und brachten ihn auf Vordermann. Gestern dann, am 17. Januar, entließen sie das 14 Jahre alte Flugzeug Richtung Frankfurt, wo es in den Abendstunden landete. Der D-AIHT wird damit die Ehre zuteil, offiziell das Comeback der bereits totgesagten A340-600 in Diensten der Lufthansa einzuläuten.

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Die A340-600 der Lufthansa sind unter anderem mit acht Sitzen in der First Class ausgestattet. Das ist ihr Trumpf für das Comeback.

Gnadenfrist dank First Class

Ihre ersten Einsätze wird die Maschine dabei von Frankfurt aus fliegen. Zum Sommerflugplan migriert die Lufthansa dann alle bis dahin reaktivierten A340-600 nach München. Dort sollen sie, dank Vierklassen-Bestuhlung, das Premium-Angebot des Kranichs übernehmen – und zwar so lange, bis die ersten werksneuen A350-900 mit First Class an Bord bei Lufthansa eintreffen. Fünf der insgesamt 17 A340-600 aus der Flotte, allesamt im Frühjahr 2020 nach Teruel abgeschoben, erhalten auf diese Weise eine Gnadenfrist, bevor sie – voraussichtlich Ende 2023 – endgültig aus der Lufthansa-Flotte verschwinden sollen.

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Fliegender Wechsel in Luqa

Unterdessen hat mit der D-AIHV eine weitere A340-600 der Lufthansa ihr "Depot" in Teruel verlassen. Die 13-jährige Maschine verließ Spanien gestern am Nachmittag, ebenfalls mit Ziel Luqa. Wann sie von dort nach Deutschland weiterfliegt, ist unklar – und dürfte davon abhängen, wie umfassend die Standschäden sind, die das Flugzezg von seiner unfreiwilligen Zwangspause in Teruel davontrug.

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