Extrem niedrig anfliegende 767 von United rasiert Lichtmast in Newark ab

Viel zu niedriger Anflug in Newark
Landende Boeing 767-400 streift Lichtmast

ArtikeldatumVeröffentlicht am 04.05.2026
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Boeing 767-400 streift Lichtmast und Lieferwagen
Foto: via X (Screenshot)

Flug UAL169 schwebte am Sonntagmittag bei Sonnenschein, guter Sicht, aber böigem Wind, mit erfolgter Freigabe zur Landung aus Venedig in Newark ein, als das Flugzeug im Endanflug auf Landebahn 29 unterhalb einer sicheren Anflughöhe geriet. Die Boeing 767-400 kollidierte mit einem Lichtmast der Flughafenstraße, woraufhin Trümmer einen Lieferwagen und einen Geländewagen trafen. Das Flugzeug konnte sicher aufsetzen, die 221 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder wurden nicht verletzt. Einer der beiden beteiligten Autofahrer kam allerdings mit "nicht lebensbedrohlichen" Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Flugzeugreifen soll die Windschutzscheibe des vorbei fahrenden Geländewagens zertrümmert haben. Der Landeanflug aus nordöstlicher Richtung wirkte normal und hatte mit einer Rechtskurve auf die Landebahnachse geführt. Laut nicht bestätigten Angaben auf Internetseiten lag auch die Anfluggeschwindigkeit mit rund 140 Knoten (knapp 260 km/h) im normalen Bereich.

Datenschreiber werden sichergestellt

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NTSB teilte mit, sie entsende am Montag Ermittler nach Newark. United Airlines sei bereits angewiesen worden, die Datenaufzeichungen des Flugzeugs zu sichern und diese an das NTSB zu übergeben. Innerhalb von 30 Tagen werde ein Zwischenbericht vorgelegt.

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Nach Angaben der Polizei von New Jersey wurde das Flugzeug bei der Kollision am Fahrwerk und am Rumpf beschädigt. United Airlines teilte mit, sie habe die Besatzung für eine interne Untersuchung bis auf weiteres aus dem Flugdienst genommen.