Am 12. Juni 2025 war im indischen Ahmedabad eine Boeing 787-8 von Air India mit 242 Insassen, unmittelbar nach dem Abheben und nach plötzlichem Schubverlust beider Triebwerke, verunglückt und auf eine Universität gestürzt. 241 Insassen kamen ums Leben. Außerdem starben am Boden 19 Personen und weitere 67 wurden verletzt.
Daten und Beweismittel gesichert
Ein Jahr nach dem Unglück, normalerweise wird spätestens dann der Endbericht vorgelegt, bat Indiens Zivilluftfahrtministerium noch um Geduld bis zur Vorlage eines eigenen Abschlussberichtes. Man habe bei der Unfalluntersuchung "signifikante Fortschritte" bei der Analyse der Flugzeugsysteme, der Flugdaten, der Triebwerkskomponenten, der aufgezeichneten Betriebsdaten und bei anderen Beweismitteln erreicht, die für die Untersuchung relevant seien. Diese Informationen würden nun analysiert und verknüpft. Zusätzlich veranlasse man weitere technische Untersuchungen, so dass alle gewonnenen Ergebnisse durch überprüfte Beweismittel und zuverlässige, wissenschaftliche Analysen abgesichert seien.
ICAO-Gemäße Untersuchung
Das Aircraft Accident Investigation Bureau werde eine tiefgreifende, unabhängige, objektive und evidenzbasierte Untersuchung durchführen. Der Endbericht werde nach Abschluss aller Untersuchungen und nach Überprüfung durch internationale Partner, gemäß Annex 13, ICAO, vorgelegt.





