Der französische Hersteller von Hubschraubertriebwerken hat seine Präsenz in Deutschland ausgebaut und am Mittwoch einen neuen Instandhaltungsstandort eingeweiht. In Norderstedt bei Hamburg bietet Safran Helicopter Engines Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für Arrius-, Arriel- und RTM322-Triebwerke an. In der neuen, 3000 Quadratmeter großen Zentrale sind derzeit 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Die neue Wartungszentrale von Safran Helicopter Engines in Norderstedt wurde eingeweiht von Francis Larribau, CEO von Safran Helicopter Engines Germany, Katrin Schmieder, Oberbürgermeisterin von Norderstedt, Patrick Bender, Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags, Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus in der Landesregierung von Schleswig-Holstein, Lorène Lemor, französische Generalkonsulin in Hamburg, Cédric Goubet, CEO von Safran Helicopter Engines, Petra Müller Schönemann, Stadtpräsidentin in Norderstedt, Mathieu Albert, Executive Vice-President Support and Services bei Safran Helicopter Engines, Kapitän zur See Broder Nielsen, Kommandeur der Marineflieger (v. l.).
Safran Helicopter Engines ist nach eigenen Angaben seit 35 Jahren in Norderstedt ansässig und betreut dort rund 2300 Triebwerke von 300 Hubschrauberbetreibern in Nord-, Ost- und Mitteleuropa. Der neue Standort ist 50 Prozent größer und zudem CO₂-effizienter als der bisherige. Gebaut wurde er mit Unterstützung der EGNO (Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH) und der Stadt Norderstedt.
Reaktion auf neue Hubschrauber bei der Bundeswehr
"Die Eröffnung dieser Zentrale ist eine direkte Antwort auf das starke Wachstum sowohl auf dem zivilen als auch auf dem militärischen Hubschraubermarkt in Europa. Sie stärkt zudem die deutsche Souveränität durch den Ausbau lokaler Fachkompetenz, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung neuer Hubschrauber bei den deutschen Streitkräften", so Cédric Goubet, CEO von Safran Helicopter Engines, bei der Eröffnung.
Die Bundeswehr hat 82 Airbus Helicopters H145M mit Arriel 2E sowie 31 NH-90 Sea Tiger mit RTM322 bestellt. Die erste H145M erhielt das Heer bereits im November 2024, der erste Sea Tiger wurde im Dezember 2025 an die Marine ausgeliefert.





